Worldwide-Berichte aus Afrika

Sabrina in Ägypten

In diesem Jahr habe ich meinen Urlaub in Ägypten verbracht. Das Land bietet nicht nur einiges zu sehen wie zum Beispiel die Pyramiden von Gizeh, sondern auch viele andere tolle Sportaktivitäten.

Ich kann jedem die faszinierende Unterwasserwelt empfehlen. Beim Tauchen kann man mit etwas Glück seltene Tiere wie Delfine, Haie oder sogar Walhaie sehen. Ich hatte das Glück einen Walhai zu sehen und dann auch noch bei unserem letzten Bootsausflug Delfine, mit denen wir schwimmen konnten. Wer nicht tauchen möchte kann auch beim Schnorcheln die Artenvielfalt am Riff beobachten.

Caro in Durban, Südafrika

Sawubona aus Südafrika!

Genauer gesagt aus Durban, das an der Ostküste der Provinz Kwa-Zulu Natal liegt, denn hier lebe ich seit fast einem Jahr. Sawubona ist die Begrüßung der Zulus, die hier in der Gegend die prozentual größte Bevölkerungsgruppe sind, und bedeutet wörtlich übersetzt „Ich sehe dich“.

Durban selbst ist als Großstadt ein Zuhause für fast 3 Mio. Menschen verschiedener Ethnien, Kulturen und Religionen, die meist sehr friedlich zusammenleben. Neben den unterschiedlichen südafrikanischen Volksgruppen, Afrikanern und Indern sind in den letzten Jahren auch immer mehr Migranten aus anderen afrikanischen Ländern (wie zum Beispiel Uganda, Nigeria, Simbabwe und der Republik Kongo) nach Südafrika geflohen, da sie ihre Heimatländer aufgrund von Krieg, Hunger oder Armut verlassen mussten.

Um sich selbst Arbeit zu schaffen und anderen die Suche nach Arbeit zu erleichtern, haben sich einige Frauen aus unterschiedlichen Ländern zur „Union of Refugee Women“ zusammengeschlossen und das „Children Care Centre“, einen Kindergarten mit Vorschulklasse, gegründet, der den Kindern von Flüchtlingen die Chance geben soll, vor dem Eintritt in die 1. Klasse Englisch zu lernen und ein grundlegendes Allgemeinwissen aufzubauen.

Gemeinsam mit meinen zwei Kolleginnen unterrichte ich in der Vorschulkasse 52 Kinder zwischen vier und sechs Jahren, unterstütze, plane, spiele, lehre und lerne. Denn auch wenn ich sowohl von den Kindern als auch von meinen Kolleginnen als vollwertige Lehrkraft behandelt werde, so habe ich doch letztendlich mehr von den Menschen hier gelernt als sie von mir. Für diese Chance, einen Freiwilligendienst am anderen Ende der Welt machen zu dürfen, neue Menschen und Kulturen kennenzulernen und ein Verständnis für entwicklungspolitische und persönlichkeitsbildende Themen aufzubauen, bin ich sehr dankbar.

Auf dem Foto könnt ihr mich und ein paar der Kinder aus meiner Klasse bei einem Ausflug auf den Spielplatz sehen, den wir bei gutem Wetter fast jeden Freitag besuchen. Bitte beachtet, dass das Foto gestellt ist und nicht meinen Arbeitsalltag widerspiegelt.