Worldwide-Berichte aus Asien

Melanie in Pattaya, Thailand

สวัสดี meine reiselustigen Freunde!

Ende Januar ergab es sich kurzfristig, dass Tjark und ich nach Pattaya in Thailand geflogen sind. Neben der Hauptstadt Bangkok gehört auch Pattaya zu den größten Touristenstädten. Es gibt dort nicht nur zahlreiche Strände, sondern auch viele Shoppingcenter und Restaurants mit Köstlichkeiten aus aller Welt. Auch große Tier- und Pflanzenparks locken täglich viele Besucher an.

Pattaya ist umgeben von der Koh Lan Inselgruppe. Diese sind vom Strand mit Speedbooten in 15 Minuten erreichbar und bieten einmalige Möglichkeiten zum Schnorcheln. Man kann dort bunte Korallen und Fische beobachten und in glasklarem Meer schwimmen.

Pattaya ist meine zweite Heimat und ich komme gerne hierher. Meine Eltern haben sich vor 27 Jahren hier kennengelernt und seit meiner Geburt vor 24 Jahren war ich fast jedes Jahr hier. Auf dem Foto ist im Hintergrund der Strand in Pattaya zu sehen. Es ist meiner Meinung nach immer eine Reise wert und ich würde es jedem weiterempfehlen.

Lucas in Chiang Mai, Thailand

Um aktuelle Nachrichten kurz aufzugreifen und um zu zeigen, dass es auch anders geht habe ich eine Elefantenpflegestation besucht. Hier wird sich rund um die Uhr um die Elefanten gekümmert. Verwaiste Elefanten Babys werden aufgepäppelt und misshandelte Elefanten werden wieder fit gemacht.

Durch eine Menge Fürsorge, tägliche Ausflüge in den naheliegenden Dschungel, ausreichend Nahrung, und tägliches Baden im eigens dafür angelegten Elefantenpool erholen sich die Tiere und verlieren die Angst vor den Menschen. Wenn Sie soweit sind, werden die Elefanten in andere Reservate abgegeben um neue Elefanten aufzunehmen. 

Touristen bekommen einheitliche Kleidung, um die Elefanten nicht zu verängstigen und um sicherzustellen, das täglich fremde Menschen die Arbeit unterstützen und ein Teil des Pflegeteams zu sein.

Tjark in Pattaya, Thailand

Thailand, das Land der Thais (das Land der Freien), ist eine konstitutionelle Monarchie und das einzige Land in Asien, das niemals europäisch kolonisiert wurde.

Bis der ehemalige König Bhumibol Adulyadej im Jahr 2016 gestorben ist, war er mit seinen 88 Jahren sehr beliebt in Thailand und konnte auch bei politischen Schwierigkeiten immer schnell für Ruhe sorgen, auch nach dem Militärputsch im Jahr 2014. Zudem war er das am längsten amtierende Staatsoberhaupt überhaupt, sogar länger als die Queen, die ihn nach seinem Tod als am längsten amtierendes lebendes Staatsoberhaupt ablöste.

Nach dem Tod Bhumibols gab es zunächst eine einjährige Staatstrauer. Seitdem ist sein Sohn, der 65-jährige Maha Vajiralongkorn das neue Oberhaupt der Thais. Interessanter Fakt zu ihm: Er besitzt ein Anwesen in Tutzing der Nähe von München und ist häufig dort.

 

 

PS: Eigentlich sollte dieser Bericht aus Dublin erscheinen. Leider ist das T-Shirt zu Haus liegen geblieben. Der nächste Anlauf war dann Mailand. Die Reise konnte aber leider aus unvorhersehbaren Gründen nicht stattfinden. Nun kommt dieser Bericht also aus Thailand. Klingt ja zumindest so ähnlich. 

Lucas auf dem Mount Everest in Tibet

Ich habe mich zum Dach der Welt gewagt. Bei genau 5200m ü. NN ist das Foto am Fuße des Mount Everest entstanden.

Als ich in der Hauptstadt Tibets (Lhasa) gestartet bin, überkamen mich eine Menge Fragen. Die größte jedoch wurde mir von meinem Tour-Guide vorweggenommen. Man sollte es tunlichst vermeiden in Tibet über Politik zu reden! Das ganze kam mir ziemlich Spanisch vor, aber nach kurzer Zeit begriff ich, dass die chinesische Regierung an jeder strategisch wertvollen Position Kameras aufgestellt hat und diese alles und jeden überwachen.

Auf die Frage, wie es um die Jugend steht, wurde mir versichert, dass jedes Kind in Tibet zur Schule geht. Jedoch sieht man an jeder Straßenecke Kinder in Läden arbeiten und auf dem Land stehen die Kleinen zusammen mit den Eltern auf dem Reisfeld. Ich vermute, dass jedes Kind zur Schule geht, um lesen und schreiben zu lernen, dennoch ist der spätere Lebensweg sehr stark durch die Eltern geprägt und es ist ziemlich schwer, einen anderen Weg einzuschlagen.

Tibet an sich ist trotz alledem ein toller flecken Erde! Durch die ganzen Reisfelder, die sich an den Flüssen ansammeln, wirken die kargen Felsen des Himalaya wie Maulwurfshügel auf einer grünen Wiese.

Jost auf Rundreide in Sri Lanka

Vor rund 14 Jahren fand im Indischen Ozean am 26.12.2004 ein Seebeben vor Indonesien statt. Dadurch wurde ein Tsunami (japanisch: große Welle im Hafen) ausgelöst der fatale Auswirkungen hatte.

Insgesamt starben ca. 230.000 Menschen (entspricht in etwa der Einwohnerzahl von Braunschweig), die meisten in Indonesien (ca. 160.000 Tote (~ Einwohnerzahl Osnabrück)), gefolgt von Sri Lanka mit rund 35.000 Toten (~ Einwohnerzahl Nienburg) und rund 510.000 Obdachlosen (~ Einwohnerzahl Hannover).

Durch das Seebeben wurden Wellen ausgelöst, die auf See sehr lang und nicht hoch sind. Erst an der Küste werden sie gefährlich, wenn sie sich auftürmen und mit 30 Meter Höhe auf Land treffen. (Übriges: In Europa hat es auch schon Tsunamis gegeben: Am 01.11.1755 kamen in Portugal rund um Lissabon ca. 60.000 Menschen bei einem Tsunami ums Leben, der ebenfalls durch ein Erdbeben ausgelöst wurde)

Heute ist auf Sri Lanka nicht mehr viel von dem Tsunami zu sehen. Während meiner Rundreise durch Sri Lanka berichtete der Reiseleiter, dass er nach dem Tsunami als Lehrer beim Verein „Zukunft für Kinder“ (Future-for-Childen e.V.) gearbeitet hatte. Sechs Monate nach dem Tsunami errichtete der Verein im Auftrag der UNESCO das UNESCO Village Kosgoda, rund 60 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Colombo. Heute besteht das Dorf aus 54 Wohngebäuden, 2 Waisenhäuser, einem Kindergarten, 4 Schulgebäuden und einem Berufsbildungszentrum. Außerdem gibt es ein Gesundheitszentrum, eine Veranstaltungshalle und einen Tempel. Für etwa 270 Kinder ist dort eine schulische Ausbildung von der Vorschule bis zur 11. Klasse möglich. In den Berufsausbildungsstätten werden Jugendliche in sechs Handwerksberufen ausgebildet: Metallbauer, Kfz-Mechaniker, Schreiner, Schneider, Köche und Bäcker. Somit haben Kinder, die in dem Dorf aufwachsen, die Möglichkeit sich eine positive Zukunft aufzubauen, ohne das Dorf verlassen zu müssen.

Leider konnte ich nicht wie geplant, ein Foto vor den Wolkenmädchen machen, da man die Wolkenmädchen nicht fotografieren darf. Daher musste ich das Foto ein einige Meter weiter in der Felsenfestung Sigiriya machen. Das zweite Foto stammt vom Ende der Welt, einem Aussichtspunkt in den Horton Plains in der südlichen Zentralprovinz. Hier fällt die Felswand über eine Höhe von fast 1000 Metern steil ab.

Lucas in Shanghai

Auf meiner Reise nach Shanghai ist mir eines klar geworden: Gepäck braucht man für einen Urlaub nicht.

Welch ein Glück, dass ich in meinem Handgepäck das Worldwide-Shirt, einen Heimatkrimi, und eine Kamera dabei hatte, denn mehr braucht man nicht, wenn man Shanghai bereist. Das kann ich mit Fug und Recht behaupten, denn ich habe es probiert! Das war zwar nicht beabsichtigt, aber die Airline war scheinbar davon überzeugt, dass ich einem Abenteuer in Shanghai gewachsen bin!

Shanghai ist meines Erachtens eine Stadt der Gegensätze. Die Kids der wohlhabenden Eltern, fahren mit Ferrari´s durch die Straßen und machen die Nacht zum Tag, während die ärmeren Familien vor ihren Geschäften auf der Straße schlafen, weil sie nicht genug Geld verdienen.

Was das Essen angeht, ist Shanghai sehr vielseitig. An diversen Straßenständen kann man viele verschiedene Dinge probieren, bei denen ich nicht wirklich weiß, was es ist. Dennoch schmeckte es super! Und wenn man die eigenen Vorurteile von Geschmack außen vor lässt, kann man sogar die skurrilsten Dinge probieren!

Im Großen und Ganzen ist Shanghai eine sehr sehenswerte Stadt, die nie schläft und immer im Wandel ist!

P.S.: Mein Gepäck ist einen Tag vor meiner Abreise doch noch aufgetaucht!

Marvin in Taipei, Taiwan

Im April ging es im Jahresurlaub nach Taipei. Das ist die Hauptstadt des Inselstaates Taiwan vor der chinesischen Küste gelegen. Von Frankfurt für Peking sind es ca. 10,5 Stunden Flugzeit. Reisepartner ist mein langjähriger Kumpel, mit dem ich bereits die letzten 5 Jahre in verschiedene Ecken des Planeten unterwegs war. Mit ihm versuche ich interessante Orte und Flugzeuge auf der ganzen Welt zu erkunden.

Taipei ist im Gegensatz zu vielen anderen asiatischen Städten sehr ordentlich, sauber, koordiniert und die Menschen sind freundlich und hilfsbereit. Zudem muss man keine Angst haben übers Ohr gehauen zu werden. Wer jetzt denkt „Hello Kitty“ lauert an jeder Ecke, der liegt falsch. Es ist eine völlig normale Großstadt, in der viel erlebt und entdeckt werden kann. Überall kommt man sehr gut mit dem öffentlichen Verkehrssystem hin. Es gibt an der Oberfläche auch einige schöne Plätze zum Angucken. Einige Stationen zu laufen ist also nicht verkehrt, zur Not leiht man sich mit seiner Metrocard ein Fahrrad aus.

Lohnenswerte Ziele sind: ein Besuch auf dem Taipei 101 bei Nacht, ein Bad in den Beitou Hotspirngs (traditionelles heißes Quellwasser), Nationaldenkmal und einen von vielen Parks!

Mein Reisepartner und ich sind Flugzeugenthusiasten und fliegen gerne in anderen Ländern, um seltene oder ältere Flugzeugtypen bei unterschiedlichen Airlines in unser Logbuch aufzunehmen. So gestaltete sich ein Tagesausflug von Taipei nach Kinmen, mit einem Aufenthalt von ca. 2 Stunden, nach Kaohsiung. Mit dem Zug ging es wieder zurück nach Taipei. Geflogen sind wir mit einer McDonnel Douglas MD82 und MD 83 beide sind über 20 Jahre alt und mittlerweile in Europa ein sehr seltener Flugzeugtyp.

Taiwan war nur die erste Hälfte unseres Urlaubs im asiatischen Raum und zugleich der städtische Teil, denn nach 4 Tagen Taipei setzten wir unsere Flugreise mit einem Zwischenstop in Manila nach Siargao auf den Philippinen fort. Auf Siargao verbrachten wir erneut 4 Tage ehe wir eine 24 stündige Heimreise antraten.

Ulli auf Rundreise durch Thailand

Für meinen diesjährigen großen Urlaub im Juli habe ich mir das Land Thailand ausgesucht. Eine einzelne Stadt oder Region hat mir aber nicht gereicht, also bin ich wie viele „Backpacker“ umhergereist. Jeder der sich auskennt, sagt bestimmt jetzt: „Im Juli nach Thailand? Aber es ist doch Regenzeit!“ Und ja, das stimmt, dennoch haben sich die Regenergüsse meist auf den Abend beschränkt und oftmals nicht länger als ein bis zwei Stunden gedauert. Doch da viele Reisende die Regenzeit eher meiden, war ich meistens der einzige Gast in den Hotels, die deswegen teilweise erschreckend gute Deals angeboten haben. Des Weiteren lassen sich Unterkünfte, Flüge und Aktivitäten in dieser Zeit sehr kurzfristig und spontan buchen, was das ganze Reisen merklich entspannt. Insgesamt eine ruhige Reisezeit für Thailand.

Die Thailänder gehören überwiegend zu den schüchternen Personen. So fällt es doch ziemlich auf, wenn die Einheimischen versuchen den Touristen Dinge wie maßgeschneiderte Anzüge, Massagen oder überteuerte Ausflüge zu Sehenswürdigkeiten anzubieten. Ich habe solche Anfragen generell mit einem freundlichen „No – thanks a lot“ abgelehnt und mir gemerkt, dass ein Einheimischer aus Thailand niemals einen Touristen ansprechen würde, wenn er denn kein Geld verdienen möchte.

Als erste Station wurde Bangkok erkundet. Eine wirklich tolle Stadt! Erste Berührungspunkte mit dem fantastischen Essen in Thailand. Erste Erfahrungen mit der Währung Baht – und ja es ist verdammt günstig! So wurde neben dem vielen Essen auch der große Palast in Bangkok besucht. Ein Muss für jeden Touristen in Bangkok. Die Reise ging mit einem Inlandsflug südlich Richtung Krabi weiter. Von dort aus direkt per Fähre nach Ko Phi Phi, an dessen bildschönen Stränden übrigens der Film „The Beach“ gedreht wurde. Ein paar Nächte in den teilweise sehr abgelegenen Hotels direkt am Meer sollte niemand auslassen, wenn man schon einmal auf der Insel ist. Danach ging es mit Bus und Fähre zur nächsten Insel Ko Samui, wo ausgedehnte Roller- und Schnorcheltouren die meiste Zeit von mir in Anspruch nahmen. Obwohl die Insel bekannt für Tourismus rund um das Nachtleben ist, finden sich ruhige Strände und ausgiebige Wandertouren mit tollen Wasserfällen. Von der Insel ging es per Flugzeug in Thailands Norden nach Chiang Mai, dem heimlichen Highlight der Reise. Deutlich weniger Tourismus, Tempelanlangen auf hohen Bergen und dichter, grüner Dschungel sind nur einige der Gründe, warum ich diese Stadt jedem Reisenden auf die Liste schreiben würde. Neben einem exzellenten Kochkurs, der auch mir die Geheimnisse der Thailändischen Küche näher bringen konnte, war es ein Ausflug zu Elefanten, der mich am meisten begeisterte.