Worldwide-Berichte aus Europa

Christoph und Jan in Moskau, Russland

Liebe Niedersachsen,

wir schicken euch Liebesgrüße aus Moskau! ;-) Die russische Hauptstadt ist eine Stadt der Gegensätze: Viele triste Gebäude aus der Zeit vor 1990, aber gleichzeitig spürt man den Aufbruch. Der Tourismus kommt langsam immer mehr in Gang. Besonders im Zentrum, am Kreml und der Basilius-Kathedrale pulsiert das Herz der Stadt. Auch das Nachtleben Moskaus ist nicht zu verachten. Viele junge Menschen sprechen Englisch, sodass man sich gut verständigen kann.

Wir können euch eine Reise nach Moskau empfehlen und haben viele neue Eindrücke gesammelt.

Dominic in Dänemark

Wir haben unsere Herbstfreizeit in Dänemark verbracht. Das Highlight dieser Freizeit war definitiv das Legoland in Billund. Das Legoland ist ein super Ort für alle Legofans. Es gibt lebensgroße Figuren aus Lego, spannende Modellbauten mit bis zu 900 000 Legosteinen und natürlich auch viele Fahrgeschäfte. Meine Lieblingsachterbahn war der Polarexpress. In der Achterbahn ist ein freier Fall integriert und am Ende geht es noch an den Pinguinen vorbei. Auf Grund des eher schlechten Wetters fanden wir das Aquarium sehr gut. Besonders die „Lego-DLRG-Taucher“ im Haifischbecken haben uns beeindruckt.

Wie es sich natürlich für einen echten DLRGler gehört, waren wir im Meer schwimmen. Das Wasser war erfrischend prickelnd kalt und nach 10 Minuten mussten alle wieder aus dem Wasser. Danach haben wir uns in unserem eigenen Pool wieder aufgewärmt. Nach insgesamt acht erholsamen Tagen mussten wir unser gemütliches Ferienhaus wieder räumen.

Marvin und Jana im Vatikan

 

Moin! Viele Grüße aus dem Vatikan. Während unserer Romreise sind wir auch dort gewesen. Der Vatikan ist der kleinste, allgemein anerkannte Staat der Welt und der letzte Staat mit der Amtssprache Latein. Er liegt innerhalb von Rom, hat eine Größe von 400 m² und ca. 1.000 Einwohner. Innerhalb vom Vatikan liegen der Petersdom, der Petersplatz, die Vatikanischen Museen und die Sixtinische Kapelle. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Auf dem Bild stehen wir auf dem Petersplatz, im Hintergrund ist der Petersdom. Ein Besuch im Petersdom ist ein Muss bei einer Romreise. Man sollte sehr früh morgens da sein, sonst muss man ziemlich lange werten. Am besten mit Beginn der Öffnungszeit. Anschließend haben wir noch die Kuppel bestiegen. Dort hatte man einen super Ausblick über dem Vatikan und Rom.

 

Kim-Fenja und Jan in der Schweiz

Salut und liebe Grüße aus der Schweiz,

über Silvester hat uns unser diesjähriger Skiurlaub nach Lenk im Simmental geführt. Lenk ist eine Skischaukel, die zusammen mit dem Ort Adelboden ein weitreichendes und zusammenhängendes Skigebiet mit viel Abwechslung bietet. Bekanntheit erlangt der Ort immer am ersten Januar-Wochenende, wenn am Chuenisbärgli der Riesenslalom Weltcup zu Gast ist! Da ist auch unser Bild entstanden.

Die Schweiz ist in mitten von Europa ein sehr spezielles Land. Bekanntheit erlangen die Schweizer regelmäßig durch ihr Bankensystem und den guten Käse. Aber das ist nicht die wahre Spezialität der Eidgenossen. Die nationale Identität und der Zusammenhalt der Schweiz basieren nicht auf einer gemeinsamen Sprache, Ethnie oder Religion, sondern auf interkulturellen Faktoren wie dem Glauben an die direkte Demokratie, einem hohen Maß an lokaler und regionaler Autonomie sowie einer ausgeprägten Kultur der Kompromissbereitschaft bei der politischen Entscheidungsfindung. So gibt es z.B. keine Hauptstadt in der Schweiz, Bern ist Bundesstadt mit Sitz aller zentralen Organisationen. Die Kantone genießen eine große Autonomie und eigene Gerichtsbarkeit. Regelmäßig liest man auch in der Deutschen Presse vom richtungsweisenden Plebiszit z. B. über Bauverbote von Minaretten oder, jetzt erst kürzlich, die Abschaffung der Rundfunkgebühren. Auch große Bauprojekte wie der längste Bahntunnel der Welt, der Lötschberg Basistunnel, werden durch Volksabstimmungen beschlossen. So sind auch Jugendliche sehr früh mit politischen Diskussionen und Meinungsbildungen konfrontiert. Das allgemeine Wahlrecht beginnt mit dem 18. Lebensjahr. Frauen dürfen übrigens erst seit 1971 wählen! Einfach ein spannendes Land, was immer eine Reise wert ist! Aber packt Geld ein, der Mindestlohn liegt bei 20,- Franken – €16,35.

Sylvia in Litauen

Hallöchen …

ich heiße Sylvia, sammle Hilfsgüter für den guten Zweck und fahre einmal im Jahr nach Litauen um sie dort zu verteilen. In diesem Jahr habe ich mir gedacht, ich nehme einfach mal die DLRG mit auf die Reise und zeige euch was wir so erleben.

Ich besuchte mit unserer Dolmetscherin Frau “Inge“ eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Litauens: den „Berg der Kreuze“ in Jurgaičiai. Dieser immer wieder zerstörte, nur zirka zehn Meter hohe Doppelhügel mit den unzähligen Kreuzen wurde unter dem Namen „Berg der Kreuze“ zum Symbol für den Widerstand der Bevölkerung und den tiefen Glauben der katholischen Litauer. Für die Katholiken gilt der „Berg der Kreuze“ seit 1991 als heiliger Ort. Die Gläubigen kommen aus aller Welt auf den Hügel, um ein Kreuz oder einen Rosenkranz aufzustellen bzw. aufzuhängen. Bei einem Besuch des Papstes Johannes Paul II. wurde der Franziskaner Orden beauftragt, den „Berg der Kreuze“ als katholisches Heiligtum zu pflegen und ein Kloster zu errichten.

Jetzt fragt ihr euch wieso, weshalb, warum? Während meines Studiums habe ich eher zufällig damit begonnen, Hilfsgüter für Jurbarkas/ Smalininkai in Litauen zu sammeln. Die angehäuften Hilfsgüter bringe ich direkt dorthin, wo sie gebraucht werden. Da wären der LSB, die Feuerwehr, das Krankenhaus, der Kindergarten oder der Sonderpädagogische Teil der Schule in Smalininkai zu nennen. Das hängt immer davon ab, was gerade zusammengekommen ist und wo es am Sinnvollsten angebracht ist. Dies wird immer vorher mit den Ansprechpartnern besprochen.

Diese Reisen sind immer etwas Besonderes. Keiner weiß nie was kommt. Die Litauer sind immer für Überraschungen gut und das macht richtig Spaß. Es ist wirklich immer was los, viele Verschnaufpausen gibt es nicht. Wenn es die Mal gibt, geht’s ruhig zu, auch wenn unser Hotel direkt an der Grenze zu Russland liegt.

Lucas auf dem Mittelmeer

Buenos Dias, aus dem Spanischen Mittelmeer!

Anstelle von zwei Berichten aus Barcelona und von Mallorca, habe ich mich entschlossen, lieber einen Bericht zu schreiben. Und zwar vom Mittelmeer.

Ich bin nämlich von Barcelona mit dem Segelboot in 26h über das Mittelmeer nach Palma gesegelt.

Viele fragen sich jetzt bestimmt, was man den tolles vom Mittelmeer berichten kann. Es sei euch gesagt: Nicht allzu viel Tolles!

Über das Mittelmeer sind nämlich im letzten Jahr mehr als 150.000 Menschen nach Europa geflüchtet. Davon sind knapp 5.000 ums Leben gekommen. Der größte Teil ist ertrunken, denn die hoffnungslos überfüllten Boote sind nicht im Geringsten für die See geeignet. Andere starben durch körperliche Gewalt oder den Hungertod!

Als sei das nicht genug, wurden laut einer Befragung mehr als 3/4 (!!!) aller Befragten Opfer von Misshandlungen, Ausbeutungen oder Menschenhandel.

Nichts desto trotz war es ein total schönes Ereignis, mit dem Segelboot das Mittelmeer zu queren. Im Hafen von Palma trafen wir noch zu unserem Glück auf den Weltberühmten Segler Boris Hermann! Dieser nahm sich Zeit für uns und zeigte uns sein Schiff, mit dem er auf den Weltmeeren unterwegs ist!

(Die Zahlen und Fakten habe ich aus dem Artikel der Zeit online vom 12.09.2017)

Fabian auf Festivaltour

Ein Worldwide-Bericht aus Deutschland

Kultur soll drin sein, also gibt es jetzt Mucke: Heavy und laut!

Mein Urlaub startet mit Sack und Pack: Wohnwagen, Zelt, Kocher, Grill und alles was es sonst so gibt. Auf nach Sachsen-Anhalt und zwar nördlich von Magdeburg nach Gardelegen zum „Metal Frenzy“, ein kleines Festival (Größenordnung von unserem Landesjugendtreffen) mit fetter Mucke.
Nun zu der Kultur - was ist anders - ich denke das Besondere der Metaller ist, das sich alle Altersklassen auf den Festivals treffen. Die Symbolik ist oft noch dieselbe, wie in den 80ern, so werden Kutten getragen, lange Haare, schwere Stiefel und echte Bärte. Aber auch alles was heute „In“ ist: Tunnel Piercings und moderne Tattoos sieht man zum besonderen in Gardelegen. Für jeden Metal mögenden DLRGler: Das Freibad ist gleich neben an. Also morgens hoch rüber duschen, ne` halbe Stunde schwimmen und in 3 Minuten bist du auch wieder am Zelt. Grill an, frühstücken und ab zum Mukke hören, oder zum Nachbarn auf einen Plausch. Besondere Highlights: „Tankard“ und „Flashgot Apocalypse“

Von hier aus ging es in den Harz, mit einer Pause von 2 Tagen finde ich mich in Ballenstedt auf einem Flugplatz wieder; es ist „Rock Harz“, die Mucke ist etwas ruhiger, knallt aber immer noch ohne Ende. Viele derer, die sich sonst in der Mittelalterszene treffen, sind auch dort. Das Festival ist mit 15.000 Besuchern 8 mal so groß wie das „Frenzy“. Das coolste war der Auftritt meiner Lieblingsband „Haggard“.

Dann ging es erst mal nach Hause bis es im August weiter ging.

Es ist Anfang August. Wo sollte es auch anders hin gehen als nach Schleswig-Holstein: Es ist „Wacken“ - eins der größten Festivals im Metal.
Aber nicht nur Metal, sondern alles was rockt ist zu hören, sodass eigentlich für fast jeden das ein oder andere dabei ist. Und auf Grund der Größe ist die Logistik beeindruckend. Etliche Wasserstellen irgendwo auf einem Acker, Alustraßen, Supermärkte, und damit meine ich nur das was der Veranstalter aufbringt
Die Besucher bringen alles mit: Gartenzäune begrenzen Lager mit 80 Personen, Feuerwehrautos, Pools, die eigene Band spielt abends im Pavillon neben dem Spanferkel der Nachbarn. Okay, das „Wacken“ ist durch seine Organisation ein cooles Einsteiger-Festival, wo man auch gut mit den Eltern hinfahren kann. Und Übrigens: Alles, unter 10 cm Pampe, ist Schlamm der sich keine Mühe gibt.

Madita in Schweden

Hey aus Schweden,

Fans schwedischer Kinderbuchverfilmungen haben das Haus vor dem ich stehe sicher schon erkannt. Ein typisches schwedisches Holzhaus mit dunkelrotem Anstrich, weißen Fenstern, davor ein Fahnenmast und ein roter Zaun mit weißem Tor. Auf der anderen Seite des kleinen Weges, eine kleine Hütte, ein Stall, mehr nicht. Ich befinde mich mitten in Småland im Süden Schwedens. Um mich herum Wiesen, Wälder und noch mehr Wiesen und Wälder. Der nächste 600 Einwohner große Ort heißt Rumskulla und befindet sich 20 km entfernt von Vimmerby, dem Geburtsort Astrid Lindgrens. Nun dürften es die meisten erraten haben. Das Haus gehört natürlich zum Katthulthof auf dem Michel wohnt. Auch 15 Jahre nach ihrem Tod ist Astrid Lindgren in Schweden noch allgegenwärtig. Freundlich lächelt sie einen vom 20-Kronen-Schein entgegen und man wird wohl kein Grundschulkind finden, dass nicht die Geschichten von Pippi, Michel, Ronja oder Lotta kennt.

Schweden abseits der Großstädte entspricht noch heute der Filmkulisse von Michel oder anderer Kinderbuchhelden. Die Landschaft ist weitläufig es gibt viele Wiesen, riesige Seen und große Waldgebiete die nur von kleinen kurvigen Straßen zerschnitten werden. Die Menschen sind stets freundlich, hilfsbereit und wirken immer sehr entspannt und gelassen. Sie in Stress oder Eile zu versetzen scheint nur schwer möglich. Vermutlich kommt auch daher die allgemeine Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h auf Autobahnen und 70 km/h auf Landstraßen, die jedem Deutschen sehr befremdlich vorkommt.

Wer einfach mal die Seele baumeln lassen möchte kann ich den Süden Schwedens als Urlaubsziel nur empfehlen.

Lucas in Vilnius, Litauen

Moin. Ich berichte euch dieses Mal aus Vilnius, der Hauptstadt Litauens.

Meine Anreise verlief total entspannt mit dem Bus. Gestartet bin ich mit diesem in Riga. Ich bin ungefähr 4 Stunden. gefahren und habe mich gewundert, wie komfortabel man reisen kann.

In Vilnius verbrachte ich das Wochenende und habe eine ganze Menge erlebt. Vom Sonnenuntergang am Fuße eines Berges, über eine Stadttour, bis hin zum Nachmittagsausflug nach Trakai habe ich so einige Eindrücke sammeln können.

Auf dem Foto sieht man mich neben einer der zahllosen Kirchen der Stadt. Es gibt in der Altstadt knapp 28 Kirchen, wovon die meisten katholisch orthodoxe Messen feiern. Die Altstadt ist sehr gut erhalten und wurde so gut wie kaum zerstört. Eines der wenigen zerstörten Gebäude ist eine Synagoge, an deren Stelle heute ein „Prunkbau“ der sowjetischen Zeit steht - ein Kindergarten. Die Altstadt überzeugt durch viele kleine Gassen und Gänge, in denen man Tage verbringen könnte. In den Randbezirken der Stadt wird, so scheint es, eine Menge in die Wirtschaft investiert und große Hallen entstehen nahe der Autobahn.

Yoshua auf Teneriffa

Teneriffa ist die größte der kanarischen Inseln, sie ist vulkanischen Ursprungs. Das Klima dort ist ganzjährig sehr mild, weshalb es im Süden der Insel riesige Bananenplantagen gibt, aber auch andere Früchte werden hier angebaut. Neben dem Tourismus ist dies die Haupteinnahmequelle der Insel. Leider gibt es die Bananen nicht bei uns in Deutschland, da sie kleiner sind als von der EU gefordert, was sehr schade ist, weil sie wirklich super schmecken.

Der Atlantik erreicht allerdings nur eine Temperatur von max. 23°C, das ist frisch, aber nicht zu kalt, um zu schwimmen. Der höchste Berg Spaniens befindet sich auch auf der Insel: Es ist der Vulkan Teide, der 3718 m hoch ist. Ein absolutes Highlight war unsere Tour dorthin. Erst liefen wir durch die Kiefernwälder mit der nur auf Teneriffa vorkommenden kanarischen Kiefer, danach folgten Kraterlandschaften. Auf dem Berg haben wir den Sonnenuntergang gesehen, anschließend gab es nach einem Imbiss noch eine sehr interessante Sternenführung.

Teneriffa ist auch eine Insel der Gegensätze. Auf unserer Tour in den Norden der Insel starteten wir in der eher kargen Landschaft des Südens bei 27° C, um dann in grünen Wäldern bei 15° C anzukommen. Natürlich gehörte auch ein Besuch des Siam Parks zu meinen Highlights. Dieser riesige Wasserpark ist laut TripAdvisor der beste der Welt und das zurecht. Allein das Wellenbad haut einen von den Socken, das sind mal echte Wellen und nicht zu vergessen der Tower of Power, diese Rutsche ist eine Freefall-Rutsche, die durch ein Becken mit Haien führt. Wir waren auch bei Los Gigantes, diese steilen Klippen sind bis zu 450 m hoch und fallen senkrecht ins Meer. Vom Wasser aus ist dieser Anblick gewaltig, aber man kommt auch auf dem Landweg dorthin. Man sollte unbedingt Fisch und Meeresfrüchte probieren, sowie das reichhaltige Angebot an einheimischen Früchten. Dieses Jahr haben mich unsere Ausflüge per Boot am meisten beeindruckt, denn ich konnte Wale und Delfine in freier Wildbahn beobachten - ein gewaltiges Spektakel. Die Pilotwale leben in großer Anzahl vor der Insel und können daher ganzjährig beobachtet werden. Wir sind zur besten Zeit, nämlich vormittags, mit einem Segelboot rausgefahren. Diese kann man buchen und ich mag sie lieber als die riesigen Katamarane, wo alle an Deck dicht gedrängt stehen. Es war ein toller Urlaub, der leider zu kurz war.

Marvin vor der Spanischen Treppe

Das Bild entstand vor der Spanischen Treppe, die 1723 erbaut wurde. Sie gilt als beliebter Treffpunkt für Touristen und hat insgesamt 138 Stufen.

In Rom gibt es viel zu sehen und auch bei schlechtem Wetter wird einem nicht langweilig. Man kann super Eis essen, die Eisdiele „Giolitti“ ist sehr empfehlenswert. In den Restaurants in den Hinterhöfen kann man sehr gut Pizza und Pasta essen.

Malte in Florence, Italien

Hier stehe ich vor der Puente Vecchio, eine Brücke über den Arno, mitten in Florence. Die Brücke war im Mittelalter schon bekannt für ihre Goldschmieden und auch heute gibt es hier noch viele Juweliere und Schmuckhändler. Leider habe ich nur einen Tag in Florenz verbracht und konnte nicht all die historischen und kulturellen Orte besuchen.

Zum Beispiel steht der “David”, eine bekannte Statue von Michelangelo, auch in Florenz. Wenn man also schon mal in Florenz ist, lohnt es sich auf jeden Fall etwas länger zu bleiben.

Abgesehen von schönen Städten gibt es in Italien auch super Strände, mit viel Sand und Sonne. Sogar so viel Sonne, dass es seit Herbst hier nicht mehr geregnet hat. Viele der Menschen hier hoffen auf Regen, besonders die Weinbauern um Florenz herum, also in der Toskana, haben Angst um ihre Ernte. 

 

 

 

Marc in Frankreich

Wir waren mit unserer Familie im Sommerurlaub in Nordfrankreich. Dort haben wir die tolle Landschaft mit den einzigartigen Felsformationen der Bretagne für uns entdeckt. Außerdem gab es dort eine vielseitige und atemberaubende Natur. Mitten in dieser Landschaft sind wir durch unseren Reiseführer auf ein Gallierdorf (Le Village Gaulois) gestoßen. Dieses Dorf fanden wir sehr interessant, weil es viele einfache und kreative Spiele für die ganze Familie hatte. Außerdem hat uns die Arbeit der engagierten Helfer, vor allem Pfadfinder, sehr beeindruckt und dass die Erlöse für den Aufbau von Schulen in Afrika gespendet werden. Dieses Projekt bietet so ärmeren Kindern in Afrika eine Möglichkeit auf Schulbildung.

Auf unserem Foto zeigen wir in Richtung des Zeltplatzes für die Freiwilligen (Camp des Benevoles) und zum Gallierdorf (Village Gaulois).

Tara, Tom und Anke auf Mallorca

In den Herbstferien sind wir in die Bucht von Cala Mesquida auf Mallorca gereist. Diese Bucht befindet sich im nordwestlichen Teil des Gemeindegebietes von Capdepera. Der Strand der Cala Mesquida ist 300 Meter lang und im Mittel 130 Meter breit. Es handelt sich um einen sehr flach abfallenden Sandstrand der sich in einem Nuturschutzgebiet befindet. Während der Hauptsaison wird der Strand vom Roten Kreuz bewacht. Je nachdem, ob das Meer sehr ruhig oder das Wasser des Meeres sehr aufgepeitscht ist und dadurch Strömungen und Unterströmungen entstehen, die vielleicht mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen sind, wird von der Strandaufsicht eine grüne, gelbe oder rote Flagge als optisches Signale gehisst. Schwimmen Badeurlauber trotz roten Flagge im Meer, werde diese mit akustischen Signalen wieder zurück beordert und auf die Gefahren aufmerksam gemacht.

Tara und Tom waren sehr beeindruckt von dem Job der Rettungsschwimmer in dieser malerischen Bucht. Sie können sich sehr gut vorstellen, in späteren Jahren ebenfalls als Rettungsschwimmer in den Ferien auf einer unserer wunderschönen Nordseeinseln tätig zu werden.

Florian auf Korsika

Ich habe diesen Sommer zwei Wochen auf Korsika verbracht. Dies hat mir meine Ortsgruppe ermöglicht. Mit dem Bus und der Fähre haben wir die schöne Insel erreicht.

Dort sind wir Wasserski gefahren, haben gesurft und gesegelt. Tagesausflüge und Wanderungen waren an der Tagesordnung. Die Abende haben wir mit Gitarre oder beim Sonnenuntergang am Strand ausklingen lassen.

Eine Strandolympiade mit verschieden Stationen und ein Beachvolleyball-Turnier wurden dort ausgeführt.

Auf dem Foto bin ich an der Solenzara, dies ist ein kleiner Fluss im Süden von Korsika. Dort sind wir den Bachlauf entlang gewandert und haben an einigen gemütlichen Stellen Rast gemacht.

Tania auf Kreuzfahrt

Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön, denn da kann man viele fremde Länder sehen…

Während meiner Kreuzfahrt habe ich in vielen tollen und außergewöhnlichen Städten einen Stopp eingelegt. Eine Kreuzfahrt ist die perfekte Art das Meer und Kultur zusammen unter einen Hut zu bringen. Von Kiel aus ging es nach Tallin, St. Petersburg, Helsinki, Stockholm und schlussendlich wieder nach Kiel.

Nach einer ruhigen Überfahrt von Kiel sind wir in Estlands Hauptstadt Tallin angekommen. In Tallins Altstadt angekommen müssen wir uns erstmal orientieren, das geht mit dem guten Stadtplan aber einfach. Tallin scheint eher klein zu sein, daher laufen wir erstmal drauf los in Richtung Rathausplatz vorbei an liebevollen Designläden und Handmadegeschäften. Überall entdecken wir kleine Details die zum Verweilen und Staunen einladen. Wir besuchen die ältesten Apotheke der Welt, die Alexander Neweki Kathedrale, den Dom und die Aussichtsplattform, von dort hat man einen wunderschönen Blick über die ganze Stadt.

An den nächsten zwei Tagen waren wir in St. Petersburg – eine sehr beeindruckende Stadt mit vielen Gegensätzen. Es gibt durchschnittlich 62 Sonnentage und wir haben leider keinen davon erwischt. Wir haben die Peter und Paul Festung, die Isaak Kathedrale, die Blutskirche, die Sommerresidenz der Könige Peterhof und die Eremitage besucht. Sogar ein echtes Bild von Leonardo Da Vinci haben wir gesehen. Die Mittagspause haben wir in einer alten Bibliothek verbracht. Es gab Kartoffelsalat mit Rauchwurst, Borsch, Strogonooff mit Kartoffelpüree und am Ende gab es einen Apfelkuchen mit Zimt. In der Innenstadt von St. Petersburg sieht man viel Gold, aber sobald man die Innenstadt verlässt ist es leider ziemlich grau.

Helsinki, die Hauptstadt Finnlands, war das Ziel des sechsten Tages. Helsinki ist sehr hübsch und vor allem sehr sauber. Mit Hilfe des Stadtplanes kann man sich in Helsinki sehr gut auf eigene Faust zu Recht finden. Sehr interessant ist es, das alle Straßennamen doppelt beschriftet sind, einmal auf Finnisch und einmal auf Schwedisch. In Helsinki gibt es ein Kaufhaus, das Stockmann, es erinnert sehr ans KaDeWe in Berlin, nur die Einrichtungsabteilung ist typisch nordisches, tolles Design und ausgefallenen Objekte, die man braucht oder auch nicht ;-) Überall findet man Mumins, sie sind von der finnlandschwedischen Schriftstellerin Tove Jansson erfundene nilpferdartige Trollwesen. Man findet sie auf Geschirr, als Lampen, aus Holz, als Kuscheltier – einfach überall. Einen wunderbaren Blick auf Helsinki hat man in der Bar im Hotel Torni, dies war mal das höchste Haus von Finnland, mittlerweile ist es das nicht mehr. In der 14. Etage befindet sich eine Bar mit 360 Grad Rundumblick.

Der letzte Tag, bevor es dann wieder in Richtung Heimat geht, führt uns nach Stockholm, die schwedische Hauptstadt. Besonders sehenswert ist Gamla Stan: Nette Gassen mit tollen Häusern und niedlichen Geschäften laden zum Treiben lassen ein. Auch das Nobelmuseum, das Schloss und kleine feine Handwerksgeschäfte verstecken sich in den Gassen von Stockholm. Das Schloss ist leider ziemlich herunter gekommen, aber es liegt direkt am Wasser. Die königliche Familie muss einen wunderschönen Blick auf den Hafen haben. Auf der Insel Djurgarden befinden sich das Junigard - Astrid Lindgren Museum, das Wasa Museum und das Abba Museum. Auch einen festen Dom mit Riesenrad und Achterbahn mitten in der Stadt gibt es dort.

Es war eine sehr interessante Reise in der wir viele Eindrücke sammeln konnten. Jede Stadt hat etwas Besonderes, schade nur, dass man immer nur 8 bis 10 Stunden in einer Stadt ist. Aber genau das ist das reizvolle einer Kreuzfahrt, jeden Morgen in einem neuen Hafen aufzuwachen und immer was Neues zu entdecken ist bezaubernd. So kann man entscheiden, ob die eine oder andere Stadt mal was für einen „richtigen“ Urlaub ist.

Chantalle, Sara und Marina in Paris

Im Hintergrund seht ihr den wunderbaren Eiffelturm und das Louvre-Museum, DIE Wahrzeichen von Paris. Auch auf unserer Paris-Reise im Herbst 2017 hat es uns dort hin verschlagen. Aber eigentlich kennt jeder den Eiffelturm und das Louvre und deshalb wollen wir euch gar nicht so viel darüber erzählen. Stattdessen kommt hier die Geschichte hinter diesem Bild und den darauf abgebildeten Menschen: dies ist die Geschichte unserer Freundschaft.

Schon als kleine Kinder hat uns eins verbunden - wir sind alle in der DLRG Obernkirchen geschwommen. Wir waren Bekannte. Mit der Zeit wurden wir älter und aus Bekannten sind erst Freunde geworden, dann gute Freunde und schließlich beste Freunde. Unser gemeinsames Hobby ist weiterhin die DLRG, die einen Teil unserer Freizeit einnimmt, doch nun nicht nur im wöchentlichen Training, sondern auch als Rettungsschwimmer, im Sanitätsdienst, als Trainer und Betreuer.

Und wenn wir uns gerade nicht im oder am Wasser befinden, dann verbindet uns etwas anderes, die Fotografie. Aber wir stellen uns nicht nur vor die Kamera und lächeln, nein, wir haben immer wieder Ideen für komplizierte Projekte, bei denen Bilder zusammengeschnitten werden, Personen mehrfach im selben Bild auftauchen, wir fliegen oder auch Teile von uns fehlen. Auch unser Bild für die DLRG Worldwide ist so ein Projekt.

Das ist unser Beitrag zu DLRG Worldwide und wir hoffen, er hat euch gefallen.

 

Chantal in Paris

Als meine Freundin und ich uns vor vier Jahren vorgenommen haben, nach dem Abitur nach Paris zu fahren, war alles noch in weiter Ferne. Doch die Zeit verging wie im Flug und mir nichts dir nichts war unsere Reise 3 Jahre später in voller Planung. Paris vom 27.05. - 01.06.2017. Die French Open waren unser Traum. Einmal alle Tennisspieler und Spielerinnen live und in Farbe sehen. Roland Garros, das Tennisevent des Jahres in Paris.

Als unser Fernbus am Samstag den 27.05 um 0:55 Uhr losfuhr war immer noch alles so weit weg. Doch als wir ankamen und mit der U-Bahn zum Hotel fuhren, realisierten wir, dass wir wirklich da waren, in Paris. Aber jetzt zum Turnier. Die Frech Open sind eines der vier Grand-Slam Turniere und somit sehr berühmt. Gleich am ersten Tag mussten wir leider das Ausscheiden vieler deutscher Frauen miterleben und bei den Männern sah es ähnlich aus. Die Stimmung dagegen war wirklich überragend. Viele Franzosen kamen um ihre Landsleute anzufeuern und bejubelten jeden Ballwechsel.

Als wir am 3.Turniertag Karten für den größten Platz der Anlage hatten, konnten wir endlich die Weltstars sehen. Halep, Djokovic, Nadal, Federer und wie sie alle heißen. Noch dazu war das Wetter jeden Tag überragend mit bis zu 30°. Mit 20.000 anderen Fans in einem Tennisstadion zu sitzen und einen Traum genießen, besser hätte es nicht laufen können. Am letzten Tag unserer Reise, dem 5. Turniertag haben wir uns noch einige Doppel angesehen, da auf den Außenplätzen keine Einzel mehr angesetzt waren und sich eine Karte für die größeren Plätze nicht mehr gelohnt hätte. Gegen Nachmittag dieses Tages sind wir zurück ins Hotel gefahren, haben unsere Koffer abgeholt und uns auf den Heimweg gemacht.

Ich freue mich schon auf meinen nächsten Besuch in Paris.

Michael auf Mallorca

Reisen ist das Entdecken, dass alle Unrecht haben mit dem, was sie über andere Länder denken. - Aldous Huxley

 Mallorca – Sonne, Saufen, Ballermann. Noch vor einigen Jahren waren es genau diese Bilder, die mich sagen ließen: „Mallorca?? Muss nicht!!“ Aber es kommt oft anders, als man denkt und so habe ich mich breit schlagen lassen und so buchten meine Frau und ich den Flug ins "17. Deutsche Bundesland". Schon am Flughafen schienen sich meine Vorstellungen zu bewahrheiten. Morgens um halb fünf: Junggesellen- und Jungesellinnenabschiede, Partyalarm an allen Ecken und Enden. Sollte das mein diesjähriger Erholungsurlaub werden!?

Aber entgegen aller Befürchtungen hat mich die Sonneninsel überrascht, wenn nicht sogar überwältigt. Fernab vom Partytourismus wohnten wir in dem malerischen Hafenstädtchen Port de Soller im Nordwesten der Insel. Wie ihr auf dem Foto sehen könnt, ist der Ort umgeben vom Tramuntanagebirge und somit (fast) vom restlichen Mallorca abgeschnitten. Dieser Höhenzug beeindruckt durch atemberaubende Ausblicke auf die Landschaft und das Meer und wurde vor einigen Jahren zum UNESCO-Welterbe erklärt. Viele Wege und Pfade durch das Gebirge laden zum Wandern ein und so haben auch wir uns auf den Weg gemacht. Wow!!! Wir wanderten durch Pinienwälder, holten uns schmutzige Füße auf staubigen Wegen durch Olivenhaine und stolperten über steinige, holperige Karrenwege. Wir genossen mallorquinische Spezialitäten aus Soller in einer Wanderhütte oben am Berg und waren am Ende der Wanderung erschöpft, aber glücklich. Wenn man diese einsamen Wanderwege (wir haben tatsächlich nicht einen Menschen getroffen – war vielleicht einfach zu heiß) entlanggeht, hat man endlich auch die Möglichkeit zu „entschleunigen“. Unser Alltag ist oftmals viel zu hektisch. Man setzt sich unter Druck, rast von Termin zu Termin – beruflich wie privat. Auf diesen Wanderwegen hat man die Ruhe und Zeit, wieder zu sich selbst zu finden. Ich hätte nicht gedacht, dass mir das auf Mallorca gelingen würde!

Sarah im sonnigen Warnemünde

Unser (Kurz-)Urlaub hat uns dieses Jahr zwar nicht „worldwide“, aber immerhin nach Warnemünde an die Ostsee verschlagen. Mit dem Zug haben wir uns von Hannover auf den Weg Richtung Meer gemacht.

Mit seinem bis zu 150 Meter breiten Sandstrand verfügt das Seeheilbad über den breitesten Sandstrand der deutschen Ostseeküste.

Das Wetter hat super mitgespielt und wie es sich für echte DLRGler gehört, waren wir natürlich auch tapfer in der Ostsee schwimmen. Das Wasser war richtig klar und hatte auch ordentlich Wellen für uns vorbereitet. Sogar einen kleinen Sonnenbrand hatten wir nach drei Tagen am Strand.

Warnemünde ist Deutschlands bedeutendster Kreuzfahrthafen. Dank der Hanse Sail konnten wir an unserem letzten Urlaubstag zahlreiche Schiffe auf der Warnow und auf der Ostsee bewundern.

In meinen Händen halte ich den Leuchtturm Warnemünde. Das Wahrzeichen wurde 1898 in Betrieb genommen.

Dominique in London, Großbritannien

„Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben.“ - Alexander von Humboldt

Viele Grüße aus dem (unerwartet) sonnig heißen London.

Im Hintergrund seht ihr die zum Tower of London führende, weltberühmte Tower Bridge. Ein wirklich interessantes Bauwerk und nicht umsonst eines der Wahrzeichen der Stadt. Aber tatsächlich ist dies nicht der Grund, weshalb ich die Tower Bridge als Fotomotiv gewählt habe. Fokussiert euch für einen Moment auf die kleinen, unscheinbaren Details im Bild.

Seht ihr die Flaggen oben an der Brücke? Eine davon ist die Regenbogenfahne. Sie gilt als Zeichen der Toleranz und Akzeptanz, der Vielfalt von Lebensformen, der Hoffnung und der Sehnsucht. Sie gilt auch als Symbol für lesbischen und schwulen Stolz. Die Fahne war gehisst, weil gerade die „Pride in London“ Woche stattfand. Das heißt, nicht nur war auf vielen öffentlichen und Regierungsgebäuden die Regebogenfahne gehisst, sondern es fanden auch viele Veranstaltungen zum Thema „Pride“ statt. Die Pride Week hat es sich auf die Fahne geschrieben die Gemeinschaft und die Kultur der LGBT+ Community zu feiern und, alter Vadder, das ist ihnen gelungen. Ich habe versucht möglichst viele Veranstaltungen zu besuchen und jede hat mich begeistert. Am meisten beeindruckt hat mich die  „In Visible Ink“ Ausstellung in Londons National Theatre, die sich mit politischen, sozialen und kulturellen Schlüsselmomenten der LGBT+ Gemeinschaft der letzten 25 Jahre beschäftigte.

Ich habe die Zeit in London sehr genossen und es war ein großartiges Gefühl sich zwischen so vielen Personen zu bewegen, die die Vielfalt der Menschen und die Liebe feiern. Gerade in der heutigen Zeit ist dies wichtiger denn je.

Wiebke in Rom

Hier stehe ich auf dem Petersdom in Rom. Im Hintergrund sieht man auch den Vatikan und den Petersplatz, wo der Papst immer seine Audienzen hält um die Menschen zu segnen.

Um auf die Kuppel zu gelangen, mussten wir 830 Treppenstufen erklimmen. Also kann man sich vorstellen, dass der Petersdom sehr hoch ist. Die Innenfläche beträgt 211,5m und ist so mit der größte Innenraum der Welt.

In der Hauptstadt von Italien habe ich viele Orte besucht, wie zum Beispiel die Engelsbrücke, das Monumentum oder das Colloseum. Jetzt reicht es aber mit dem Lernen :-)

 

 

Marie in Kalabrien, Italien

Buongiorno!

Hier stehe ich auf einer Plattform in Capo Vaticano und genieße den Ausblick auf einen der 100 schönsten Strände der Welt. Ich befinde mich auf der Stiefelspitze Italiens in Kalabrien, welche mit einer 800 km langen Küste und vielen versteckten Buchten, die man nur über das Meer erreicht, überzeugen kann. Dazu kann man sich kleine Kanus oder Tretboote ausleihen und weiter an der Küste entlang fahren. Wie man auf dem Bild erkennen kann, ragen hinter den kleinen Stränden immer steile und hohe Klippen hervor, an denen man vom Tretboot aus auch teilweise Ziegen oder von der Natur geformte Steine sehen kann, die einem Tierkopf ähnlich sehen, wie beispielsweise das Cap de Leone, das ,wie der Name schon vermuten lässt, wie ein Löwenkopf aussieht.

Das Wasser ist überall kristallklar und daher super zum Schnorcheln oder Tauchen geeignet. Eben ein perfekter Ort für einen Sommerurlaub am Meer!

 

Jennifer in London

Mal wieder London... anscheinend eines der beliebtesten Ziele des Worldwide-Projekts! Ich war im Rahmen einer Klassenfahrt in London und Brighton. Dabei war die größte Herausforderung, möglichst viele Londoner Sehenswürdigkeiten (Big Ben, Tower Bridge, London Eye, Westminster, Piccadilly Circus, Buckingham Palace, den Nullmeridian, ...) in kürzester Zeit abzuklappern und dann auch noch alle Schüler/-innen heil und vollständig durch die zur Rush-Hour vollkommen überfüllte U-Bahn zu bugsieren, was uns auch gelungen ist. Wir waren alle froh, als wir abends wieder in unseren beschaulichen Wohnquartieren in der Nähe von Brighton direkt am Meer waren.

Erfreulicherweise hatten wir bestes Wetter und viel Sonnenschein (der natürlich wieder zu einigen Sonnenbränden führte, denn man packt ja für England nur Regensachen und keine Sonnenmilch ein...).

Besonders beschäftigt hat uns alle das Essen in England. Die Gewohnheiten unterscheiden sich doch sehr von unseren in Deutschland und man wünschte sich nach einer Woche labbrigem Weißbrot und Toast doch wieder ein "normales" Brot, das auch satt macht. Die vielfältigen Kekse und Chips (Salt and Vinegar) in den Supermärkten hingegen fanden viele Fans.

Nachdem London in diesem Jahr Ziel einiger Anschläge gewesen war, fuhren wir mit einem etwas mulmigen Gefühl in der Magengegend in die Metropole. Man kann aber sagen, dass man sich als Tourist durchaus sicher gefühlt hat und die Londoner sich offensichtlich wenig haben einschüchtern lassen, was ich bewundernswert und wichtig finde. Die Schüler/-innen haben in ihren Gastfamilien außerdem tolle Erfahrungen gesammelt und viel Gastfreundschaft von den sonst so "kühlen Briten" erfahren.

Also heißt es auch im nächsten Jahr wieder: Back to London!

David in London

Ich habe im Sommer 2017 eine Woche Urlaub in London gemacht. Ich bin mit einem Busunternehmen günstig hingefahren und hatte mein Zimmer über eine (vor allem bei anderen jungen Menschen beliebte) Plattform für private Unterkünfte gebucht. Meine Art der Unterkunft und des Reisens war für weniger Geld eine super Alternative und eine rundum tolle Erfahrung.  Ich habe somit bei einer waschechten Engländerin daheim gewohnt. Die Bewohnerin der Wohnung war freundlich und zuvorkommend und bei jedem Aufeinandertreffen führte der übliche Smalltalk zu tollen Ausflugtipps und Orten die man in London gesehen haben muss.  Zudem kam ich in der Woche Aufenthalt in der Wohnung auch mit den verschiedensten anderen Menschen in Kontakt, da zwei Zimmer vermietet wurden. So traf ich dann auf Mitbewohner aus Kanada, den USA und Südamerika. 

Während meines Aufenthaltes konnte man in England zudem zwei Besonderheiten bemerken: Zum einen waren noch keine Sommerferien, denn man sah morgens und auch zur Mittagszeit die vielen Schüler in ihren Schuluniformen durch London auf den Weg zum nächsten Bus oder der Bahn streifen. Dass man so über die Klamotten die Schüler ausfindig machen konnte, fand ich interessant, da das sehr im Kontrast mit unserer in Deutschland üblichen Schulkleidung steht. Schließlich sind bei uns die Schuluniformen selten vertreten.

Außerdem bemerkte man, dass in London die sogenannte „Pride Week“ stattfand. Viele Geschäfte hatten Aktionen zu dieser Zeit und zudem sah man auf vielen Gebäuden und sogar Sehenswürdigkeiten die Regenbogenflagge wehen.

Eben dieses Szenario ist auch auf meinem Bild zu sehen: die Tower Bridge, welche bereits am 30. Juni 1894, also rund 123 Jahre vor meinem Besuch, eröffnet wurde, mit wehender Regenbogenflagge und einem kleinen Weltenbummler im WorldWide-Shirt. :)

Finja und Marek im kalten Eckernförde

Leider ist unsere Zeit in Eckernförde total verregnet. Erst Sturm dann Dauerregen. Schade, aber Spaß hatten wir trotzdem!

Dafür hatten wir den Strand für uns ganz alleine, die Ostsee haben wir aber nur mit den Füßen getestet, zum Baden war uns das Wetter doch zu schlecht und kalt war es bei 12 Grad Wasser- und 16 Grad Lufttemperatur auch.
Die T-Shirts tragen wir unter den Jacken, aber ein DLRG Boot haben wir im Hafen entdeckt. Leider konnten wir auch die Feuerwehr in der Fußgängerzone beim Keller auspumpen beobachten. Uns haben die 2 Tage trotzdem sehr viel Spaß gemacht.

Leonie in Italien

In meinen Sommerferien war ich für 2 Wochen in Italien.

Wir sind 20 Stunden mit dem Bus nach Viareggio gefahren und waren jeden Tag am Strand, der leider nicht sehr groß, aber sehr gut zum Schwimmen geeignet war. Das Wetter war immer super, wir hatten so gut wie jeden Tag über 30°. Leider war das Wasser nicht so klar, sodass man nicht schnorcheln konnte, eine schöne Abkühlung war es dann aber doch.
Da nicht nur ich von der DLRG mit war, haben wir uns auch einmal kurz angeschaut, mit was für einem Material die italienischen Rettungsschimmer ausgestattet sind.

Jana vor dem Kolosseum

 

Wir haben auch das Kolosseum besucht. Es ist das größte im antiken Rom erbaute Amphitheater und der größte geschlossene Bau aus der römischen Antike. Früher wurden dort Veranstaltungen vom Kaiserhaus für die Bewohner Roms organisiert. Wie z. B. Gladiatorenkämpfe, Seeschlachten und Tierhetzen. Heute ist es eine Ruine und eins der Wahrzeichen von Rom. An der Bauweise kann man die hochstehende Baukunst der Römer in der Antike erkennen, diese lässt sich in der ganzen Stadt an jeder Ecke finden. Die ganze Stadt ist quasi ein riesiges Museum antiker Baukunst.

 

Michael in der "Goldenen Stadt" - Prag

PRAG – Die „Goldene Stadt“

Prag ist die Hauptstadt Tschechiens und ist mit seinen 1,2 Millionen Einwohnern die 15. größte Stadt in der EU. Als eines der wenigen Länder in der EU hat Tschechien noch seine eigene Währung, die tschechische Krone. Für einen Euro bekommt man circa 25 Kronen.

Prag ist eine wunderschöne Stadt. Der historische Stadtkern hat viele schön anzusehende Gebäude. Alles ist fußläufig erreichbar, von der Karlsbrücke hin zur Burg, runter zur deutschen Botschaft, die aufgrund der historischen Bedeutung ein absolutes Muss ist, entlang der Moldau bis zur alten Befestigungsanlage VYSEHRAD, welche ebenfalls nicht ausgelassen werden sollte. Von dort hat man einen super Blick auf die Stadt und es ist einfach beeindruckend, was hier schon im zehnten Jahrhundert errichtet wurde.

Meiner Meinung nach ist Prag besonders für Jugendliche und junge Erwachsene eine Reise wert, denn auf Grund des guten Preis-Leistungsverhältnisses, bekommt man hier viel für sein Geld und kann es sich auch leisten öfter mal Essen zu gehen, als in Deutschland. So bekommt man ein vollwertiges Essen selbst in der touristischen Innenstadt für circa 8 Euro. Wenn man etwas von den Hauptplätzen in die Seitenstraßen ausweicht sinken die Preise sogar auf circa 5 Euro.

Zusammenfassend kann ich eine Reise nach Prag jedem empfehlen.

Anna auf Mallorca

Mein diesjähriges Reiseziel war die größte Insel der Balearen- Mallorca! Mit dem Mittelmeer vor der Tür und Temperaturen von über 30°C waren die besten Bedingungen für den Strandurlaub gegeben. Auf den Bildern befinde ich mich auf der Promenade des schönen Urlaubsortes Cala Millor ("Beste Bucht"), direkt an der Bucht Son Servera. Der Sandstrand erstreckt sich über eine Länge von ca. 1800 m und macht den Ort zu einem beliebten Urlaubsdomizil für alle, die Strand und Sonne möglichst ungestört genießen wollen. Die weitläufige Fußgängerzone und der wöchentliche Markt locken viele Urlauber aus benachbarten Ortschaften zum bummeln und shoppen an. Neben dem Sonne tanken am Strand standen auch ein Ausflug in den Hafen von Cala Bona ("Gute Bucht") und nach Porto Cristo, einem kleinen Fischerdorf südlich von Cala Millor, an. Das Highlight in Porto Cristo waren die "Coves del Drac" (Drachenhöhlen), die als eine der bekanntesten Inselattraktionen allerdings ziemlich stark besucht werden wodurch eine individuelle Führung leider nicht möglich ist. Auch ein Tagesausflug nach Palma durfte natürlich nicht fehlen!

Benita in Venedig

Venedig: Wer kennt sie nicht - die wohl romantischste Stadt der Welt. Jeder hat die bezaubernde Wasserstadt schon auf Bildern gesehen und ob Ihr es glaubt oder nicht: Venedig ist wirklich so traumhaft schön! Die schmalen Gassen laden zum Kaffee und Wein trinken ein, auf den Kanälen lassen sich verliebte Pärchen in luxuriösen Gondeln herumschippern und an jeder Ecke riecht es nach leckerer Pasta oder Pizza! Besonders faszinierend (erst recht für uns DLRG’ler) ist es, wie sich das Leben in einer solchen Wasserstadt entwickelt hat. Ein Einkauf mit dem Auto ist in Venedig nicht möglich, denn es gibt nirgends Straßen, sondern nur Kanäle, die direkt vor der Haustür entlangfließen. Während bei uns fast jeder ein Auto und eine Garage besitzt, helfen sich die Venezianer mit einem Boot und einem Steg vor ihren Häusern weiter. Anstatt mit dem Bus oder der Bahn fährt man hier mit einem Wassertaxi oder Wasserbus durch die Gegend. Auch die Versorgung läuft über die Boote und so kam es, dass wir bei unserem Trip nicht nur eine schwimmende Müllabfuhr, sondern auch ein DHL-Boot und einen rudernden Bofrost-Mann gesehen haben.

Zu der Jugend in Venedig kann man nicht allzu viel erzählen. Die Einzigartigkeit Venedigs hat mittlerweile die ganze Welt erkannt, wodurch sie von Touristen überlaufen wird und die Einwohner immer weiter aus dem Zentrum auf das Festland drängt. Der Anblick der verbliebenen Jugendlichen ist dafür umso amüsanter. Herrlich mit anzusehen, wie schon ein kleiner Junger mit zwei hübschen Mädchen im Boot bei Sonnenuntergang über die Kanäle saust. Mal ehrlich: Wer sagt schon Nein zu so einer netten Spritztour?

Venedig ist auf jeden Fall eine Reise wert! Ein Wochenende reicht bereits aus um all die schönen Ecken Venedigs zu entdecken. Viel Spaß bei eurem Besuch!

Michael in London, Großbritannien

Was kann man noch zu London sagen? Es ist eine der berühmtesten Metropolen der Welt, die ich für einen Kurztrip im Herbst 2017 nutzte, um einfach mal aus dem Alltag zu entkommen und Urlaub zu machen.
Neben den typischen Sehenswürdigkeiten wie die Tower Bridge, das London Eye, Westminster Abbey und Big Ben, erholte ich mich bei sonnigen und warmen Wetter im Hydepark.
Außerdem machte ich einen Abstecher in das weltberühmte Wachfigurenmuseum Madame Tussauds. Das Figurenkabinett ist die erste und älteste Sammlung und wurde bereits im 19. Jahrhundert eröffnet und seitdem immer wieder verändert und erweitert. Das Museum zeigt nicht nur etliche Berühmtheiten, wie Justin Timberlake, Daniel Radcliff oder Donald Trump, sondern zeigt auch die Geschichte Londons von der Zeit Elisabeths I bis zur Gegenwart. Aber auch Fantasy-Figuren aus bekannten Filmen wie hier auf dem Bild mit E.T. aus dem gleichnamigen Science-Fiction Film, Hulk oder die Star Wars Figuren haben einen Platz in der riesigen Ausstellung.

Thomas in Kroatien

Stellt euch ein riesiges Waldgebiet vor, ca. 300 km², durch das nur wenige Straßen führen. Diese sind teilweise so eng, dass sich treffende Autos nur schwer aneinander vorbei kommen. Will man dort gar mit dem Wohnmobil durch, wird es abenteuerlich!

 

In dieser Gegend leben Wölfe und sogar Bären noch ganz frei und fast ungestört. Große und kleine Flüsse durchziehen das Gebiet und sammeln sich in einem Tal, wo sie eine Wasserlandschaft aus Seen und Teichen formen. Das Wasser ist so klar, dass man die Fische sehen kann, wie sie den Enten folgen, weil sie wissen, dass die Besucher ihnen manchmal Brot zuwerfen. Dieses  Wasser enthält sehr viel Kalziumcarbonat und dadurch kann sich ein Gestein, Travertin bilden, eine lebende poröse Gesteinsart, die viele kleine und große Barrieren entstehen lässt.

Diese formten im Laufe der Jahre 16 einzelne Seen, die Plitvicer Seen, mit vielen wunderschönen Wasserfällen und Kaskaden.

Inga in Stockholm

Hej aus Stockholm von Inga,

hier stehe ich auf der 165 Meter lange Skeppsholmsbron-Brücke. Im Hintergund könnt ihr das Kungliga Slottet (königliche Schloss) sehen, wo die schwedische Königsfamilie allerdings nicht drin lebt, sondern es nur für offizielle Empfänge benutzt. In Stockholm gibt es jede Menge zu sehen und zu entdecken wie z. B das Stadshuset, dort werden die Nobelpreise verliehen, die königliche Oper, div. Museen wie z. B das ABBA Museum, der Storttorget, das Herz der Stockholmer Altstadt und vieles mehr. Die Menschen sind sehr freundlich, hilfsbereit und prägen einen sehr modischen Lifestyle, der doch ganz unterschiedlich sein kann. Stockholm ist eine sehr, Fahrradfreundliche, Barrierefreie, saubere und aufgeräumte Stadt. Allerdings wird an Fußgängerampeln das Rot nicht so ernst genommen, wie bei uns in Deutschland. Ist kein Auto oder Bus zu sehen wird die Straße einfach überquert, obwohl die Ampel rot ist. Jetzt denkt Ihr das machen sicher nur die Jugendlichen oder so, aber nein, auch Familien mit Kindern oder die Oma, die Ihre Einkäufe nach Hause bringt, gehen in Stockholm bei Rot über die Straße. Das ist in der Stadt allerdings auch kein Problem, denn es fahren dort nur wenige Autos.

Also ich kann Stockholm als Städtereise nur weiterempfehlen!

 

Sebastian auf Madeira

Ihr seht hinter mir die schöne Landschaft von Madeira. Links von mir seht ihr die typischen Madeirianischen Häuser und rechts von mir ein Teil unseres Hotels. 

Unser Hotel ist eine alte Quinta (Herrenhaus) eines schottischen Lords. Dieser Lord lebte dort in den Sommermonaten und hat hier unter anderem viele verschiedene Gemüsesorten angebaut. 

Außerdem könnte ihr auf dem Bild hinter mir den Atlantik erkennen. Dieser verschwimmt auf diesem Bild sehr mit den Wolken. Dies zeigt wie gebirgig doch Madeira ist und steht ebenfalls für die Vielfalt der Insel. So könnt ihr auf Madeira hohe Berge erklimmen, im Meer baden oder die schöne Städte von Madeira besichtigen.

 

Torsten in Dublin

Hier stehe ich an einem der vielen, heimlichen Wahrzeichen Irlands. Ihr seht die Molly Malone, viel besungen, eine Fischhändlerin im Dublin des 17. Jahrhunderts. Aufgrund der vorherrschenden großen Armut musste Molly nicht nur ihren Fisch, sondern auch ihren Körper verkaufen. Soweit zumindest die Sage um Molly Malone. Ganz so schlimm steht es um die heutige Jugend Irlands nicht; Rosige Zeiten jedoch sind auch etwas Anderes. Irland hat eine der schlimmsten Wirtschaftskrisen (hoffentlich) überstanden und die Prognosen versprechen viel Wachstum. Irland wird die "grüne Insel" genannt. Blickt man über den endlos und achtlos entsorgten Müll der Menschen hinweg stimmt dies auch. "Grün" ist die Farbe der Hoffnung, diese Hoffnung benötigen die jungen Menschen Irlands. Das Bildungssystem bringt einheitliche Schulkleidung mit sich, die Schüler/-innen können sich jedoch kaum für ihr späteres Leben qualifizieren, da Ausbildungsplätze im ländlichen Gebiet Mangelware sind und im städtischen Gebiet das Angebot der Nachfrage nicht standhalten kann. Auch im Berufsleben sind die Perspektiven schlecht. Junge Menschen finden viel zu häufig keine Arbeitsstelle. Nicht umsonst hat Irland eine besorgniserregend hohe Quote an Suiziden unter jungen Menschen, vor allem bei jungen Männern. Die Perspektiv- und Arbeitslosigkeit mischt sich mit der Sehnsucht nach einem hohen Lebensstandard: Ausgehend, Urlaube, technisches Equipment. Die jungen Leute verschulden sich, können die Raten nicht zurückzahlen da sie nicht arbeiten, die Abwärtsspirale nimmt somit ganz häufig existenzbedrohende Formen an.

Diese Negativprognosen decken sich jedoch überhaupt nicht mit dem, wie die Iren Fremden gegenübertreten: Immer freundlich, hilfsbereit, offen und entspannt. Probleme hin und/oder her: Sie sind ein tolles Volk, diese Iren. Ob Alt oder Jung.

 

Jana und Marvin in Amsterdam

Diese Bild ist in Amsterdam entstanden. Dorthin haben wir einen Tagesauflug unternommen. Unter anderem haben wir eine Grachten-Tour gemacht, denn in Amsterdam hat man noch viele kleine alte Kanäle. Die Tour war sehr aufschlussreich und ist auf jeden Fall zu empfehlen.

 

Außerdem war zu dieser Zeit eine Art Jahrmarkt in der Nähe vom Bahnhof. Dort sind wir auch einmal drüber geschlendert und sind zum Schluss mit dem 60 m hohen Riesenrad gefahren und konnten uns Amsterdam von oben ansehen. Während der Mittagszeit sind wir durch die ganzen kleinen Käseläden gegangen und haben uns durchprobiert. Es gibt schon viele außergewöhnliche Käsesorten. Zum Schluss sind wir zu der bekannten Brücke: „Magere Brug“ gegangen. Die Magere Brug zählt zu den letzten vollständig erhaltenen hölzernen Holländerbrücken von Amsterdam die die Amstel überspannen.

 

Michelle auf Rhodos

Da mein Reiseziel möglichst warm und sonnig sein sollte, landete mein Flugzeug auf Rhodos, der viertgrößten Insel Griechenlands. Mit durchschnittlich 300 Sonnentagen im Jahr kann man ja nicht viel falsch machen. Das Ergebnis: Erst Sonne und Wind, dann kurz Regen, Gewitter und Erdbeben der Stärke 5, dann wieder Sonne. Die heißen Tage nutzte ich, um mit Schnorchel und Maske das unglaublich klare Meer mit samt der Lebewesen zu erkunden. Bei angenehmem Sonnenschein war natürlich Sightseeing angesagt. Am Südende der Insel liegt ein wahres Paradies für Kite-Surfer, die Prasonisi. Hier trifft das Mittelmeer auf die Ägäis. Über die „Seven Springs“ und den vielen wunderschönen Buchten, z. B. die „St. Pauls Bay“, ging es dann nach Rhodos Stadt. Die Altstadt mit den kleinen Gassen und den alten Burgen vermitteln eine wunderschöne Atmosphäre.

Das Foto entstand auf dem Weg zur Akropolis von Lindos, dem heißesten Ort von Rhodos. Viele Touristen ersparen sich hier den Fußmarsch und lassen sich von einem Esel zur Akropolis tragen.

 

Nele in Lübeck und auf Poel, Deutschland

Mein Weihnachtsurlaub ging dieses Jahr in das wunderschöne Lübeck im schönen Schleswig Holstein ganz in der Nähe der Ostsee. Lübeck ist vor allem wegen seinem Marzipan bekannt, wenn man hier ist , muss man unbedingt ein Stück Marzipantorte essen!

Einen Tag war ich auf der Insel Poel, auch wenn man im Winter nicht in der Ostsee schwimmen kann, ist die Insel trotzdem sehr schön. Auf dem Foto stehe ich am Strand von der Insel Poel. Das T-Shirt trage ich unter der Jacke, da es an dem Tag kalt war und geregnet hat.

Joke in der Drachenhöhle auf Mallorca, Spanien

Im September war ich in meinem wohlverdienten Urlaub, diesmal auf Mallorca. Auf Mallorca gibt es wunderschöne Sehenswürdigkeiten u. a. die Cuevas del Drach (Drachenhöhlen). Diese ist eine Tropfsteinhöhle, die ca. 1700 Meter lang ist, mit mehreren Seen, die echt toll illuminiert sind.

An dem größten See gab es dann ein klassisches Konzert, indem die Musiker mit Booten an uns vorbeifuhren. Es war schon sehr beeindruckend, wie riesig die Stalagmiten und Stalaktiten sein können und über wie viel Jahrtausenden gewachsen sind. Jeder, der mal nach Mallorca fliegt, sollte meines Erachtens in Porto Christo halt machen und sich dieser dreisprachigen Führung durch die Drachenhöhlen gönnen.

Aike auf der Hallig Hooge, Deutschland

Gud Dat ihr Lieben,

mein T-Shirt hat mich im Sommer 2017 auf die Hallig Hooge begleitet. Während es schon vorab eine DLRG-Nivea Strandfest-Tour mitgemacht hat, wollte ich für mein Foto auf einen besonderen Ort warten - und den habe ich mitten in der Nordsee gefunden: die Hallig Hooge. Ein sehr kleines Eiland, auch wenn sie mit 5,78 km² die zweitgrößte Hallig ist.

Wir sind von Föhr mit der Hauke Haien rübergefahren und hatten dann so ca. 3 Stunden vor Ort. Nach Sturmflut-Kino und ein paar Fahrrad-Kilometern sind wir zur Kirchwarft gekommen. Dort ist das Bild entstanden. Hooge besteht aus 10 Warften, das sind Anhöhen, die bei Sturmflut im Gegensatz zum Rest der Hallig in der Regel nicht überflutet werden.

Auf dem Foto sieht man also die Kirchwarft und vor mir vor allem den „Glockenstapel“ mit Hooges einziger Kirchglocke. Einfach schön ist es dort!!!

Lucas in Uzupis, Litauen

Moin! Auf meiner Reise durch das Baltikum bin ich in eine interessante Gegend gekommen: Die Republik Užupis. Eigentlich ist dies gar kein offizielles Land, sondern ein Stadtteil der Stadt Vilnius, der früher mehrheitlich von Juden bewohnt wurde. Während des Holocaust wurden die meisten Bewohner getötet oder verschleppt.

Bis Anfang der 90er Jahre haben Gewalt und Kriminalität den Alltag des Viertels beherrscht, dann haben Künstler nach und nach das Viertel für sich entdeckt und als Kunstaktion die Republik „Užupis“ ausgerufen. Es wurde eine Verfassung geschrieben (auf dem Foto neben mir zu sehen), die seinesgleichen sucht: Unter anderem steht in der Verfassung unter Punkt 20, dass „kein Mensch das Recht hat, Gewalt auszuüben“. Aus diesem Grund wurde die 12-Mann starke Armee aufgelöst, denn die Republik hat sich zu völligem Gewaltverzicht verpflichtet.

Die Republik verfügt unter anderem über eine eigene Flagge, einen Präsidenten, einen eigenen Stempel für Reisepässe und ein Parlamentsgebäude, welches das Café von Užupio „Kabine“ ist. Falls ihr also noch nicht wisst, wo es euch als nächstes hin verschlagen soll, könnt ihr die Republik Užupis ohne Probleme in die engere Auswahl nehmen!

Finja in London, Großbritannien

„Im Oktober nach London?“ „Ihr seid doch verrückt, da regnet es ja nur“ – von wegen. Während zu Hause das Sturmtief XAVIER für Verwüstung und Überschwemmung sorgte, verbrachten wir eine wunderbare Woche in Englands Hauptstadt mit Sonnenschein und 15°C. Bei dem super Wetter (jedoch etwas zu kalt fürs T-Shirt) konnten wir die Stadt hauptsächlich zu Fuß erkunden.

Übernachtet haben wir im Paddington – ja genau an dem Bahnhof, wo der Bär aus der Geschichte verloren ging – einem Stadtteil etwas außerhalb der Stadt, aber schnell mit der Metro erreichbar.
Neben den typischen Sehenswürdigkeiten, die zu jedem Londonbesuch gehören, entdeckten wir auch sehr schöne Plätze abseits der Touristenhotspots. Wie auf dem Bild ein kleiner Hafen abseits der Themse mit einer der typischen Telefonzelle und dem Londoner Briefkästen.

Dieser Urlaub war nicht mein erster Besuch der Englischen Hauptstadt und wird mit Sicherheit nicht der letzte sein. Diese Metropole ist immer eine Reise wert!

Patrizia in Lazise, Italien

Genauer gesagt aus der Gegend rund um den Ort Lazise, welche am südlichen Ende des Gardasees liegt. Selbst im Oktober scheint hier noch die Sonne, so dass man seinen Tag gemütlich am Strand und in und auf dem See verbringen kann. Besonders an diesem Ort begeistert mich der italienische Charme, welcher hier trotz vieler Touristen nicht verloren geht. Er lässt sich überall finden – in der Architektur, den kleinen Lebensmittelläden oder auch den vielen engen Gassen mit den Hinterhöfen und gemütlichen Restaurants.

Von Lazise verschlug es uns für einen Tag in das nahegelegene Verona, welches besonders durch Shakespeares „Romeo und Julia“ bekannt ist. Dies merkt man der Stadt leider auch sehr an. Sie ist überlaufen von Touristen und um den berühmten Balkon zu sehen, muss man sich sehr gedulden.

Um den Menschenmassen aus dem Weg zu gehen, empfiehlt es sich  daher die Stadt nicht nur im Zentrum anzuschauen, sondern ein wenig die Umgebung drum herum zu erkunden. Besonders begeistert hat mich der Blick auf das Museo di Castelvecchio, eine ehemalige Burg und die berühmte Arena di Verona. Diese kann man auch außerhalb der Vorstellungszeiten der Oper besuchen. Leider wurde, wie auf dem Bild zu sehen ist, bei unserem Besuch eine neue Bühne aufgebaut, was der Schönheit dieses Ortes allerdings keinerlei Abbruch getan hat.

Hannah, Kira-Sophie und Ulrike in Warnemünde, Deutschland

Wenn es wieder heißt „wohin im nächsten Urlaub?“ dann sind die Fragezeichen über den Köpfen der Familienmitglieder immer groß. Nachdem die ersten Fragen gestellt und beantwortet waren, machten sich die großen Kinder auf um im World-Wide-Web nach etwas passendem zu suchen.

Unsere Suchkriterien waren: ein schönes, großes Ferienhaus mit Wasser in der näheren Umgebung - Wasser muss einfach sein, denn durch die DLRG sind wir alle Wasserratten. Die Wahl fiel dann auf die Müritzer Seenplatte. Von dort ist man innerhalb von 1 ½ Stunden in Warnemünde.

Beim Stichwort „Warnemünde“ schwelgt unsere Mutter immer in Erinnerungen an den „Langnese-Cup“. Mit Zelten in den Dünen und Wettkämpfen am Strand (z. B. Beach-Flag) und im Wasser (z. B. Brandungsschwimmen). Und dann der Schock: Am Warnemünder Strand wacht leider keine DLRG mehr, sondern die DRK-Wasserrettung. Aber auch die machen einen guten Job.

Warnemünde ist aber auch wegen der großen, grooßen, groooßen Schiffe sehr interessant. Wir hatten Glück, denn als wir dort einen Urlaubstrag verbrachten lagen gleich zwei Schiffe im Hafen um Passagiere aufzunehmen und am Abend in See zu stechen. Beeindruckend!!!

Aber auch die Müritzer Seenplatte und ganz besonders der Fleesensee ist eine Reise wert. Hier ist alles sehr weitläufig, aber sehr schön. Bei passendem Wetter lädt die Umgebung zum Fahrrad fahren ein, der Fleesensee bietet sich an um hier Wassersport zu betreiben oder einfach die Seele baumeln zu lassen, die Sonne zu genießen und im Liegestuhl zu chillen.

Nico in Binz auf Rügen, Deutschland

Die Reise zum Ursprung

Wo einen so die Urlaubswünsche hinführen: Zusammen mit meiner Frau wollten wir viel Wasser, am liebsten eine Insel, die Fahrräder sollten mit, dass Zelt war auch schon eingepackt. Den Westen von Deutschland mit den Inseln kennen wir schon und so hat es uns denn mal in den Osten verschlagen, aber die Polnische Ostsee war uns zu weit. So sind wir zur größten Insel von der deutschen Nord- und Ostsee gekommen: Rügen. 

Anfang August 2017 und herrlich warmes Wetter, jedoch mit einigen Regenschauern, die warmes und schwüles Wetter mit sich bringen. Wir wurden an zwei Campingplätzen abgewiesen. Die waren voll - Doof. Doch dann kam das Glück dazu: An einer riesigen Jugendherberge bei Binz auf Rügen an der ein Jugend Campingplatz angeschlossen ist. Die Örtlichkeit hat eine tragische Vergangenheit: Die Verwaltungsräume und Zimmer der Herberge sind untergebracht in einem ehemaligen "Nazi"-Bauwerk. Dem KDF "Kraft durch Freude" Heim Prora - Einem ehemaligen Massen-Erholungsort für das Regime des 3. Reichs. Hier konnten wir uns in einem Informationszentrum über den Wahnsinn, welcher in der Hitler-Diktatur erfolgte, informieren. Allgemeiner Eindruck: es gab gute und saubere sanitäre Anlagen, das Frühstück ist inklusive und zum Strand sind es knapp 200 m. Dank der JuLeiCa und der daraus folgenden kostenlosen DJH Mitgliedschaft entstanden uns geringe Kosten, Studenten leben auf schmalen Fuß. Nachdem wir das Zelt aufgebaut hatten, sind wir in der Ostsee geschwommen, zum Abendessen wurde gegrillt. Das nenne ich Urlaub!

Am nächsten Tag eben bei einem gebürtigen Rügener aus meinen Freundeskreis in der Heimat angerufen und ein paar Must-Have's eingeholt. Dann ging es mit den Drahteseln in den Hauptort Binz auf Rügen, der etwa ca. 10 km vom Campingplatz entfernt liegt. Hier haben wir den „Rasenden Roland“, eine historische Dampf-Lokomotive, gesehen, sind mit den Bikes hinauf zum Jagdschloss gefahren, bzw. geschoben und haben dort die tolle Aussicht über die ganze Insel genossen. Das sollte jeder machen, der einmal auf die Insel kommt. Danach besuchten wir die tragisch berühmte Seebrücke von Binz, wo, wie jeder DLRG'ler weiß, der Ursprung der DLRG liegt. 1912 ist die Brücke eingestürzt. Bei diesem Unglück ertranken viele Menschen, die nicht schwimmen konnten. Daraufhin wurde ein Jahr später in Leipzig die DLRG gegründet.

Wir haben noch zwei weitere Nächte im Zelt verbrachen und haben uns die Kreidefelsen und die Störtebeker Piratenfestspiele angeschaut.

Lucas in Lettland

Moin! Ich befinde mich momentan in Riga, der Hauptstadt Lettlands. Von hier aus beginnt meine Reise durch den Großteil der Baltischen Staaten. In Riga bin ich nicht das erste Mal, denn es ist eine wundervolle Stadt und meiner Meinung immer eine Reise wert.

Auf dem Foto seht ihr mich vor den Markthallen im Zentrum Rigas. Hier gibt es total viele interessante und bekannte Dinge zu sehen und zu kaufen. In der Zeit, die ich in Riga war, war ich jeden Tag mindestens 5-10 Minuten in den Markthallen um neue Dinge zu probieren und zu entdecken. Riga begeistert mich auch durch die schöne Innenstadt mit dutzenden Cafés und Kneipen, die zum Verweilen einladen.

Ein kleines Highlight ist auch das Teehaus neben der Staatsoper. Hier kann man sich bei Tee und Kuchen gemütlich niederlassen und bei Wind und Wetter dem Treiben im angrenzenden Park zusehen. Das Leben in Riga wird geprägt durch die Universität, die dem Zentrum der Stadt viele junge Europäer beschert. Deshalb steigen allerdings die Mieten und die Letten, die in der Regel nicht allzu gut verdienen, weichen in die Randbezirke der Stadt aus.

Riga hat mich dennoch überzeugt und die gute Anbindung von Bremen aus tut ihr übriges.

Carolin auf Usedom, Deutschland/Polen

Hier stehe ich vor einem beliebten Fotomotiv am Grenzübergang von Deutschland und Polen an der Europa-Promenade auf Usedom. Viele Jahre verhinderte ein Stacheldrahtzaun den Grenzübertritt zwischen den beiden Nachbarländern, als die Insel nach dem Ende des 2. Weltkriegs in einen deutschen und einen polnischen Teil gespalten wurde. Während der DDR-Zeit standen sogar Wachtürme zwischen den Dünen. Erst nachdem Polen dem Schengener Abkommen beitrat, verschwanden die Grenzkontrollen und ein schöner Radweg entstand. Heute kann man die gesamte Promenade von Bansin in Deutschland bis nach Swinemünde in Polen mit dem Fahrrad erkunden.

Jan in Österreich

Mit drei weiteren Mitstreiter war ich dieses Jahr Ski fahren auf dem Grosseck-Speiereck in Österreich. Es ist ein großartiges, schon sehr altes, Skigebiet, das von Jahr zu Jahr moderner wird. Die Umgebung ist sehr traditionell gehalten und hat ihren ganz eigenen Charme. In diesem Urlaub hatten wir so viel Schnee wie seit 20 Jahren nicht mehr. Bekannt ist die Region für ihren Kaiserschmarrn, den selbstgemachten Obstler und die große Gastfreundschaft.

Leider ist es zu beklagen, dass immer häufiger und länger „künstlich“ beschneit werden muss. Hier merkt man schnell, dass sich unser Klimawandelt und wir darauf achten müssen, dass es nicht schlimmer wird.

Auf dem Foto bin ich nahe des Gipfels des Speierecks und es wurde in Richtung Mauterndorf und Salzburg geschossen. Auf Grund des erheblichen Schneegestöbers am Berg war es mir nicht vergönnt das Gipfelkreuz zu fotografieren, da es in einer 10 m hohen Schneewand stand. Trotzdem war es der schönste und aufregendste Urlaub seit langem. Ich freue mich schon sehr mit der Truppe dieses Abenteuer zu wiederholen.

Jessica und Hauke auf dem Ijsselmeer, Niederlande

Auf dem Meer - Was für ein genialer Ort um ein Seminar zu teamen! Hauke und Jessica sind vom 13.07.-21.07.2018 auf einem Segelschiff, der Vrouwezand, unterwegs gewesen. Unsere Route ging ab Stavoren über Makkum, durch die Schleuse zur Nordsee und dort über die Inseln Terschelling, Ameland und Vlieland. Am Donnerstag ging es wieder ins Ijsselmeer nach Workum, Freitag fahren wir noch zur Kanincheninsel und schließen unsere Reise am Samstag wieder in Stavoren ab. Unsere Skipperin Yvonne hat uns erzählt, dass im Winter wenn das Ijsselmeer zufriert, sich einige Verrückte mit Autos auf das Eis wagen. Das ging wohl schon öfter schief und deshalb liegen jetzt einige Autowracks auf dem Grund. Bei einer Wassertiefe von 4-6 Metern kann es schon mal sein, dass das Segelschiff eines dieser Wracks überfährt und darüber schrammt. Außerdem muss man deshalb vorsichtig sein, wenn man vom Schiff ins Wasser springt. Unbekannte Tiefe, daher Paketsprung, wie jeder DLRGler wissen sollte. Während des Seminars haben wir auch einige der bereits veröffentlichten World-Wide-Berichte gelesen und sind so jeden Tag in ein anderes Land eingetaucht.

Marvin auf Segeltour in den Niederlanden

In diesen Sommerferien war ich mit meiner Ortsgruppe Salzgitter Thiede unterwegs. Unser Ziel war das Wattenmeer in Holland oder besser gesagt Waddenzee, wo wir segeln wollten. Der Start-und Zielhafen war Harlingen, dieser ist 441km weit von uns entfernt .Wir haben vorher mit den Skippern ausgemacht, dass wir schon an dem Sonntag in Harlingen ankommen, um gleich am Montag einen Segeltag zu haben. Nach dem Eintreffen im Hafen, haben wir gleich unsere Sachen auf dem Segelschiff verstaut. Danach haben wir uns mit unseren Skippern zusammengesetzt und besprochen, was man machen darf und was nicht, zudem haben wir die Route besprochen. Am Montag ging es dann endlich mit dem Schiff in Richtung Schiermonnikoog. Doch von Montag auf Dienstag haben wir uns trocken fallen lassen und haben die Nacht auf dem Wattenmeer verbracht. Früh morgens ging es gleich los, sodass wir am Dienstagmittag angekommen sind. Natürlich wurde sofort die Insel erkundet. Am nächsten Tag sind wir dann nach Ameland aufgebrochen. Das sollte auch das erste und letzte Mal sein das wir keine Sonne hatten. Auf Ameland angekommen haben sich Einige von der Ortsgruppe Fahrräder geliehen und die Insel mit dem Rad inspiziert. Mittwoch hieß das Reiseziel Terschelling, dies war auch leider die letzte Insel die wir in der Woche bereisen konnten.

Unser Plattbodenschiiff gehört zum Unternehmen Gouden vloot und hatte den Namen Overwinning.

Auf diesem Schiff haben wir einen neuen Rekord aufgestellt! Der Rekord wurde zwischen den Inseln Ameland und Terschelling praktiziert. Knapp über 40 Wenden wurden gemacht. Abends merkten wir dann auch die 40 Wenden in unseren Armen. Wer so ein Urlaub macht genießt nicht nur den super Ausblick auf das Wattenmeer, sondern arbeitet auch fleißig. Zum Frühstück und Mittagessen gab es belegte Brötchen. Nur abends gab es warmes Essen, da wir dann Trocken gefallen sind oder im Hafen angelegt hatten, wo es dann einfacher war zu kochen,da nicht mehr soviel Wellenbewegung vorhanden war.

Diese Woche hat mir und den Teilnehmern so gut gefallen, dass wir gleich wieder für das nächste Jahr gebucht haben. Waddenzee wir kommen wieder!

Kim-Fenja und Jan in Lenk, Schweiz

Salut und liebe Grüße aus der Schweiz,

über Silvester hat uns unser diesjähriger Skiurlaub nach Lenk im Simmental geführt. Lenk ist eine Skischaukel, die zusammen mit dem Ort Adelboden ein weitreichendes und zusammenhängendes Skigebiet mit viel Abwechslung bietet. Bekanntheit erlangt der Ort immer am ersten Januar-Wochenende, wo am Chuenisbärgli der Riesenslalom Weltcup zu Gast ist! Da ist auch unser Bild entstanden.

Die Schweiz ist in mitten von Europa ein sehr spezielles Land. Bekanntheit erlangen die Schweizer regelmäßig durch ihr Bankensystem und den guten Käse. Aber das ist nicht die Wahre Spezialität der Eidgenossen. Die nationale Identität und der Zusammenhalt der Schweiz basieren nicht auf einer gemeinsamen Sprache, Ethnie oder Religion, sondern auf interkulturellen Faktoren wie dem Glauben an die direkte Demokratie, einem hohen Maß an lokaler und regionaler Autonomie sowie einer ausgeprägten Kultur der Kompromissbereitschaft bei der politischen Entscheidungsfindung. So gibt es z.B. keine Hauptstadt in der Schweiz, Bern ist Bundesstadt mit Sitz aller zentralen Organisationen. Die Kantone genießen eine große Autonomie und eigene Gerichtsbarkeit. Regelmäßig liest man auch in der Deutschen Presse vom richtungsweisenden Plebiszit z.B. über Bauverbote von Minaretten oder, jetzt erst kürzlich, die Abschaffung der Rundfunkgebühren. Auch große Bauprojekte wie der längste Bahntunnel der Welt, der Lötschberg Basistunnel, werden durch Volksabstimmungen beschlossen. So sind auch Jugendliche sehr früh mit politischen Diskussionen und Meinungsbildungen konfrontiert. Das allgemeine Wahlrecht beginnt mit dem 18. Lebensjahr. Frauen dürfen übrigens erst seit 1971 wählen! Einfach ein spannendes Land, was immer eine Reise wert ist! Aber packt Geld ein, der Mindestlohn liegt bei 20,- Franken – €16,35.

Ulli auf Mallorca, Spanien

Mein diesjähriges (Kurz-) Urlaubsziel wurde von einem unschlagbaren Angebot auf einem bekannten Urlaubschnäppchenportal bestimmt. Holá Mallorca! Genauer gesagt, Holá Cala Marcal. Mallorca ist ein super Urlaubsziel für all diejenigen die kurze Flugzeiten bevorzugen und nicht viel Geld ausgeben möchten. Denn sowohl innerhalb der Urlaubssaison sowie außerhalb lassen sich tolle Angebote entdecken. In diesem Zusammenhang gebe ich gern den Tipp, mal nicht auf Pauschalreisen zurückzugreifen, sondern eine getrennte Buchung zu bevorzugen. Und für alle, die jetzt von party-wütigen Jugendlichen abgeschreckt sind sei gesagt: Mallorca ist mehr als die Schinkenstraße! Man muss einfach nur aus Palma raus.

Meine Tage verbrachte ich überwiegend am Strand. Die Bucht von Cala Marcal war entgegen den umliegenden Stränden nicht überfüllt. Eine Sicht auf das blau-türkise Meer und eine Wassertemperatur von 23 Grad Celsius rundeten einen perfekten Strandtag ab.

Beruhigend war es auch, dass der Strand von morgens bis abends von mindestens zwei Rettungsschwimmern überwacht wird, die fast täglich verschiedene Rettungsszenarien trainiert haben – wirklich spannend!

Ein Highlight war auch die Bootstour entlang der Ostküste Mallorcas.

Ich wünsche jedem DLRG-Mitglied viel Spaß und ausreichend Erholung auf Mallorca.

Gero an Bord der "Mein Schiff 1"

Ein großes Moin und Ahoi wünsche ich von Bord der neuen Mein Schiff 1 der TUI Cruises Flotte. Insgesamt drei Monate (April bis Juli 2018) waren die Wellen, das Meer und die Häfen an der Nord- und Ostsee mein Zuhause!

Doch die Reise begann zunächst in der Meyer Turku Werft in Finnland. Ich hatte die Ehre als einer der ersten Kids-Club Betreuer an Bord zu kommen! Die Zeit war gezeichnet von vielen Sicherheitstrainings, Kontrollen, Tests und unfertigen Aufgaben, welche es zu erledigen galt. Jeden Tag kamen neue Pakete an und das komplette Programm für den Kids-Club und die Teenslounge musste vorbereitet werden.

Schließlich war es soweit und die neue Mein Schiff 1 verließ zum ersten Mal die Werft. Die Aufschrift der gehissten Flagge wechselte von Meyer Turku zu TUI Cruises. Nach ein paar Probefahrten, bei denen auch meistens die wichtigsten Personen der Firma an Bord waren, haben sich die Abläufe auf dem Schiff eingespielt und es war Zeit für ein paar tolle Tage während des Hafengeburtstages in Hamburg: Denn nun kam der Augenblick, welcher offiziell dem Schiff den Namen verliehen hat: Die Schiffstaufe! Auch die Crew durfte den Augenblick genießen, bei dem die Taufpaten Kira Walkenhorst und Laura Ludwig (Beachvolleyball Olympiasiegerinnen) die Worte sprachen und die zersplitternde Sektflasche den Namen besiegelte. Gemeinsam saßen wir im Theater und haben später auf unserem Crewdeck am Bug des Schiffes das Feuerwerk genossen. Es war ein Moment voller Stolz. Bei den ersten Schritten der frisch getauften Lady waren außerdem jede Menge Prominente wie Fernanda Brandão, Joey Kelly, Elton und später auch Daniel Aminati an Bord.

Offiziell war das Schiff nun fertig, doch hinter den Kulissen wurde noch enorm gerödelt! Im Kids-Club waren das vor allem die Vorbereitung der neuen Themenreise und Vorbereitungen auf weitere anstehende Kontrollen (natürlich während wir schon das Programm mit den Kinder machten). Als dann die Sommerferien anfingen, gab es auch jede Menge zu tun mit circa 400 Kindern an Bord! Trotzdem hatten wir Zeit zwischendurch die Städte und Länder zu entdecken. Die Fahrten in der Ostsee sind sehr geprägt von ansehnlicher Kultur, während die Fahrten ins Nordland durch ihre überragende Natur, zum Beispiel die fantastischen Fjordlandschaften, überzeugen. Ein besonderes Highlight der Reise war es, während der Mittsommernacht in Skandinavien und im Baltikum unterwegs zu sein, da es dort nachts kaum dunkel wird. Weiterhin konnten wir das Stadion in St. Petersburg von unserem Liegeplatz aus sehen, wo wir zweimal durch Zufall während eines WM-Spiels am Hafen lagen.

Insgesamt hatte ich viel Spaß mit allen Personen auf dem Schiff, von der Küche, über das Housekeeping, die Brücke, das Fototeam, bis hin zum Ausflugsteam und so weiter und so fort. Der Job ist eine perfekte Mischung aus sozialer Interaktion, Reisen, Geld verdienen und Arbeit zusammen mit Kindern. Ich habe eine sehr schöne Zeit auf der Flotte mit tollen Teams erlebt, freue mich jetzt aber auch auf meinen wohlverdienten Urlaub und aufs Weiterstudieren!

Kleiner Hinweis zum Schluss: Betreuer mit DRSA Silber oder mehr sind auf der Flotte immer gern gesehen ;-)

Mattea auf Sardinien, Italien

Eine Woche habe ich diesen Sommer auf der wunderschönen Insel Sardinien verbracht! Mit einer Freundin zusammen habe ich auf einem Campingplatz im Nordosten der Insel gezeltet. Der Platz lag nur 500 m zu Fuß vom Strand entfernt, was wir jeden Tag bei bestem Wetter genießen konnten.

Auf dem Foto seht ihr mich am Hafen von Porto San Paolo, einer kleinen Stadt, ca. 10 Minuten mit dem Bus von unserem Campingplatz entfernt. Von dort haben wir eine Bootstour gemacht, die uns zunächst vor die Insel Molara gebracht hat. Dort konnten wir im glasklaren Wasser vom Boot aus schwimmen gehen, bevor es dann weiter auf die Insel Tavolara ging, die auf dem Foto hinter mir zu sehen ist. Auf der sechs Kilometer langen und ein Kilometer breiten Insel wohnen gerade mal 15 Einwohner. Es gibt dort Sand- und Kieselstrände und ist für einen Ausflug sehr zu empfehlen!

Henriette auf Rundreise durch Schweden

Hej aus Schweden!

Mit meinen Eltern hatte ich diesen Sommer eine dreiwöchige Rundreise mit dem Wohnwagen durch Schweden unternommen. Gestartet sind wir in Trelleborg und sind dann an der Westküste nach Göteborg hochgefahren.

Von da aus sind wir in Richtung Vätternsee gefahren. Der Vätternsee ist der zweitgrößte See Schwedens. Er ist eiskalt und an der tiefsten Stelle 120 m tief. Mit meinem Neoprenanzug und meinem Hund hatte ich mich in den See hineingewagt. Anschließend fuhren wir durch unterschiedliche Landschaften wie z.B. Småland, Blekinge, Öland und Skane.

Ich fand es total überraschend, wie freundlich, offen und sportlich die Leute dort sind. Spätabends sah man immer noch viele Menschen, die schwimmen gingen oder noch am Picknicken waren.

Schweden kann ich jedem empfehlen, der die Natur und das Wasser mag!

Nadja und Jaci auf dem Ijsselmeer, Niederlande

Für uns ging es im Hochsommer mit unserer Ortsgruppe Salzgitter-Thiede zum fünftägigen Segeltörn in die Niederlande. Nach unserem Starthafen in Harlingen besuchten wir die Inseln Vlieland, Terschelling und passierten schließlich die Schleuse vom Watten- ins Ijsselmeer, wo wir Makkum erreichten. Am letzten vollen Tag machten wir in Stavoren Halt, fuhren aber am selben Tag wieder zurück zur Schleuse und übernachteten auf freiem Wasser. Am nächsten Morgen ging es dann wieder zurück nach Harlingen, von wo wir unsere Heimreise antraten.

Wir hatten beständige Temperaturen über 30 Grad und wenig Wind, weshalb wir die Tage größtenteils damit verbrachten zu baden und uns zu sonnen. Nichtsdestotrotz hatten wir eine wunderschöne Zeit in toller Gesellschaft und mit vielen aufregenden Erlebnissen.

Die Niederländischen Gewässer sind auf jeden Fall eine Reise wert und mit einem Boot zu fahren ist wahrscheinlich mit eine der schönsten Arten diese Region zu erkunden.

Joop, Lucas und Philipp auf Mallorca

Moin, im Juni waren wir drei zusammen mit sieben anderen Freunden auf Mallorca, genauer gesagt
in Cala Ratjada. Cala Ratjada heißt übersetzt „Rochenbucht“. Der Name kommt daher, dass
der Ort früher und auch heute noch ein wichtiger Fischereihafen ist und die Fischer früher
viele Rochen und Langusten gefangen haben. Man kann heute z.B. noch die Langustenhäuser
besichtigen, in denen gefangene Langusten früher gehalten wurden, bis sie weiterverkauft
wurden.

Während unseres einwöchigen Aufenthaltes sind wir Seabob und Jetski gefahren und haben
einen nahegelegenen Berg nur mit Badelatschen erklommen. Vor allem aber waren wir viel
im Meer und nie im Pool baden. Das Wetter und das Wasser waren für den Pool aber auch
einfach viel zu herrlich.

Der Grund dafür, dass auf Mallorca fast immer so gutes Wetter herrscht liegt übrigens im
Nordwesten der Insel. Dort liegt das Tramuntana-Gebirge, ein Gebirgszug der sich über den
gesamten nordwestlichen Rand der Insel erstreckt. Die vielen Berge, die sich zum Teil über
1400 Meter über den Meeresspiegel erheben, lassen die feuchten regenbringenden
Nordwestwinde vom Atlantik an den Gebirgshängen aufsteigen, wo es dann zum
Steigungsregen kommt und die Wolken nicht in das Landesinnere kommen. Daher treten
Niederschläge im Tramuntana-Gebirge wesentlich häufiger auf als im restlichen Teil der
Insel, was den Touristen dann einen schönen Sommer- und Badeurlaub beschert.
Die Kehrseite dieser Begebenheit ist allerdings die Wasserknappheit auf der Insel. Selbst
wenn die Wolken es einmal über das Gebirge schaffen und es dann oft zu heftigen
Niederschlägen kommt, kann der Boden das Wasser in der kurzen Zeit nicht vollständig
aufnehmen, sodass große Wassermengen ins Meer abfließen. Man sollte also insbesondere auf
Mallorca darauf achten, nicht unnötig viel Wasser zu verschwenden, um das Problem mit der
Wasserknappheit nicht noch weiter zu verschärfen. Eine Möglichkeit ist es zum Beispiel,
Wasser im Hotelpool einzusparen und stattdessen im Meer zu baden. Dort ist es sowieso viel
schöner ;-)