Worldwide-Berichte aus Nordamerika

Tabea in Vancouver, Kanada

Tabea am English Bay Beach

Moin, viele Grüße vom English Bay Beach am Rande des Stanley Parks in Vancouver. Im Herzen dieser Stadt stehe ich bei hochsommerlichen Temperaturen und Sonnenschein, obwohl ich vor Beginn der Reise noch Bedenken hatten, ob es überhaupt warm genug sein würde um dieses T-Shirt tragen zu können.

Jedoch wurden wir, wie auch viele andere Touristen und Einheimische positiv vom Wetter überrascht und erfrischten uns in den tosenden Wellengängen. Neben dieser Abkühlung genossen wir zudem eine einzigartige Aussicht. Abgesehen von der Weite des Pazifiks konnte wir auf mehrere Stadtteile Vancouvers und einem Teil der Ausläufer der Rocky Mountains blicken.

Parallelen zu Deutschland ließen sich ebenfalls erkennen, denn hier sind ebenso Lifeguards ehrenamtlich als auch hauptamtlich im Einsatz um allzeit Gäste abzusichern.

Emilie in Toronto, Kanada

Emilie in Toronto

Ich hatte das Glück, vom 21.09.17 - 02.10.17 nach Toronto in Kanada zu fliegen. Der Flug von Köln nach Toronto dauerte fast 8 Stunden. Bei frischen Temperaturen in Deutschland abgeflogen, landeten wir in Toronto bei Temperaturen um die 30 Grad, was zu diesem Zeitpunkt für Toronto sehr heiß war.

Nach der Ankunft fuhren wir mit dem Bus in das Sheraton Centre Hotel Toronto. In der Zeit vom 23.09.17 - .30.09.17 fanden dort die InvictusGames (paralympische Spiele für Einsatzgeschädigte Soldaten) statt, die von Prinz Harry 2014 gegründet wurden. Prinz Harry war die ganze Zeit vor Ort und besuchte die Sportstätten, wo die Sportler Ihre Disziplinen absolvierten. Meine Mama und ich begleiteten und unterstützten zusammen meinen Papa, der an den InvictusGames teilnahm.

Während dieser Zeit in Toronto nahm ich viele Eindrücke auf, wie z. B Läufer mit Prothesen, Sportler in Rollstühlen, blinde Rennradfahrer, arm- und beinlose Schwimmer, was mich emotional sehr berührte, da diese Sportler, unglaubliche Leistungen vollbrachten.

Wir hatten auch mal einen freien Tag für Sightseeing in Toronto. Hier besuchte ich unter anderem den 553 Meter hohen CN Tower, das Wahrzeichen der Stadt. Anschließend besuchten wir das Ripley´s Aquarium of Canada, was sehr groß war und mit dem SeaLife zu vergleichen ist. Danach gab es eine Portion POUTINE (Pommes mit Käse und Bratensoße), was ein landestypisches Gericht ist.

Am Tag meiner Abreise fuhren wir noch zu den Niagara Fällen, wo wir eine Bootsfahrt machten und dabei ganz dicht an die Niagara Fälle kamen, was sehr beeindruckend, aber auch sehr nass war. Nach all diesen Eindrücken flog ich abends mit meinen Eltern zurück nach Deutschland. Diese Reise werde ich nie vergessen.

Laura in Vancouver, Kanada

Laura im olympischen Dorf

Mich verschlug es dieses Jahr in das wunderschöne Vancouver. Zwischen Bergen und Meer, strenggenommen nur der Meeresarm „Straße von Georgia“, fügt sich die Stadt in die Landschaft ein.

Ob am Strand entlang laufen, mit dem Fahrrad den Stanley Park erkunden oder in Richtung Berge zum Wandern aufbrechen, hier ist für jeden was dabei! Außerdem wird Vancouver von seinen Einwohnern auch liebevoll „Little Hollywood“ genannt. Der größte Wirtschaftsfaktor ist hier tatsächlich nicht der Tourismus, sondern die Filmindustrie. So kam es auch dazu, dass ich auf meinem Weg durch die Stadt in den einen oder anderen Filmdreh gestolpert bin.

Vancouver hat leider auch eine große Schattenseite. Die Straßen sind geprägt von obdachlosen Menschen. Das Klima in der westlich gelegenen Stadt ist auch im Winter deutlich milder als in den umliegenden Regionen und so suchen dort in dieser Jahreszeit viele Menschen Schutz und bleiben. Etliche von Ihnen haben, durch Drogen- oder Spielsucht, Job, Haus und Familie verloren. Manche von euch denken jetzt vielleicht an aggressiv bettelnde Menschen, wie man sie hierzulande manchmal kennt, aber tatsächlich sind die meisten von ihnen sehr friedlich und nicht aufdringlich. Lediglich abends sollte man aufpassen, in welche Gegenden man sich treiben lässt.

Mich zog es abends oft in den ältesten Stadtteil Gastown. Hier gibt es eine witzige Sehenswürdigkeit: die Steam Clock. Hierbei handelt es sich um eine Uhr, die jede Viertelstunde Dampf ausstößt, wodurch eine Tonfolge zu hören ist. Lässt man die Uhr hinter sich, erwarten einen viele Souvenirshops, kleine Bars und Restaurants und die eine oder andere Bierbrauerei.

Während meiner Zeit in Vancouver habe ich auch einige Tagestrips machen können. Auf dem Bild stehe ich im Olympischen Dorf in Whistler, wo 2010 die Winterspiele stattgefunden haben. Alles in allem hat mich die Stadt mit ihren vielen netten Menschen, der vielseitigen Landschaft und dem tollen Umland sehr beeindruckt und ich hatte eine tolle Zeit!

Gritje in Alaska, USA

Gritje in Alaska

Hello oder auch Moin aus Alaska, dem Bundesstaat mit der schönsten Natur! Fast drei Wochen habe ich meine Gastfamilie in Anorchage besucht. Auf diesem Bild sieht man mich während eines Hikes auf dem Blueberryhill. Es war unglaublich, denn überall liefen in ganz Anorchage Schwarzbären und Elche rum. Einen Tag waren wir Standup-Paddlen in einem See mitten im Park und dann sahen wir eine Elchtruppe durch das Wasser rennen. „Have we got the bearspray?“, hieß es immer, damit wir ohne Angst unterwegs sein konnten. Es war echt wunderschön, denn ich habe auch die ersten Tage des Herbstes mitbekommen. Auch die Blätter der Pflanzen auf den Bergen färbten sich rot, orange und gelb. Ich habe mich hier sehr wohl gefühlt und wäre gern noch länger geblieben.

Lisa in Kalifornien, USA

Lisa am Holleywood Sign

Anfang August 2017 habe ich mein großes Abenteuer gestartet und bin für ein Jahr nach Amerika geflogen. Hier lebe ich jetzt schon seit 7 Monaten als Au Pair in Kalifornien. An meinen freien Wochenenden, versuche ich immer viel zu reisen.

Eines meiner absoluten Lieblingsreiseziele hier, ist Los Angeles. Da meine Gastfamilie dort Verwandtschaft hat, habe ich glücklicherweise die Möglichkeit hier öfters zu sein. Für mich ist LA einfach eine Stadt, in der es für jeden etwas gibt. Zum Beispiel die tollen Beaches wie Venice, Santa Monica (mit dem berühmten Pier) oder Malibu, aber auch die großen Skyscraper in Downtown, welche ich persönlich sehr beeindruckend finde.

Nicht zu vergessen ist natürlich Hollywood. Als ich das erste Mal auf dem Walk of Fame stand, dachte ich, dass ich träume. Alles hier ist so gigantisch. Genau so beeindruckend sind die Hollywood Hills, mit dem berühmten Hollywood Sign. Bei meinem letzten Besuch hier, habe ich mit ein paar Freunden, einen Hike zum (bzw. hinter das) Hollywood Sign gemacht. Bei dem heißen Wetter in LA, war das echt anstrengend, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Wir waren den Buchstaben so nah, dass wir sie fast hätten anfassen können. Zusätzlich hatten wir einen unglaublichen Ausblick über die ganze Stadt. Dieser war so traumhaft, das wir fast eine ganze Stunde dort waren, nur um Fotos zu machen. Als wir wieder nach unten gehiked sind, konnten wir sogar noch den Sonnenuntergang genießen. Einfach toll!!

Fabian unterwegs an der Westküste der USA

Fabian auf Universal Stuidos Tour in Los Angeles

Moin und viele Grüße aus den Universal Studios in Los Angeles. Ich stehe dort in der Harry Potter Welt – definitiv eins der Highlights im ganzen Park. Neben dem Hogwarts Express auf Gleis 9 ¾ kann man dort durch Hogsmeade schlendern, einen Zauberstab bei Ollivander kaufen und Butterbier in den drei Besen trinken. Die anschließende Achterbahnfahrt im Schloss ist ein Muss für jeden Harry Potter Fan.

Los Angeles war nicht der einzige Stopp auf meinem Roadtrip durch den Westen der USA. In San Diego habe ich den Sonnenuntergang am Ocean Beach beobachtet und in Las Vegas einen Fuß in fast jedes Casino gesetzt. Mit einem Zwischenstopp bei dem berühmten Hoover Dam ging es anschließend weiter zum Grand Canyon. Nach einer langen Fahrt Richtung Westen bin ich am Yosemite Nationalpark angekommen. Auch wenn die meisten Flüsse und Wasserfälle zu dieser Jahreszeit ausgetrocknet waren, war der Park auf jeden Fall ein Highlight der Reise. Über San Francisco und die Route 1 ging es entlang der Westküste zurück nach Los Angeles, wo meine Reise endete.

Michael in "Big Apple" - New York City, USA

New York ist riesig und vielseitig - es gibt so Vieles zu entdecken. Die Hochhäuser in Manhattan sind nur 20 U-Bahn-Minuten von den zweistöckigen Reihenhäusern in Harlem oder Brooklyn entfernt. Genauso unterschiedlich wie die Häuser sind auch die Bewohner bzw. Personen, die man auf der Straße trifft. Während in Manhattan vor allem Touristen und Geschäftsmänner anzutreffen sind, findet man in Harlem oder Brooklyn vor allem die normalen Bewohner New Yorks.

Ich kann einen Besuch in dieser Stadt nur empfehlen, denn es gibt wahnsinnig viel zu sehen. Die Leute sind offen und freundlich und man trifft Menschen aus allen Nationen in den Bars, mit denen man schnell ins Gespräch kommt.

Ihr solltet nicht nur die klassischen touristischen Ziele abklappern und euch quasi nur Manhattan ansehen, ich rate euch dringend auch in die etwas abgelegenen Stadtteile zu gehen. So habe ich knapp eine Woche in Brooklyn und knapp eine Woche in Harlem gewohnt. Hier lernt man die Stimmung in der Stadt kennen und mit der U-Bahn ist man auch von hier aus schnell an jeder Stelle, denn das U-Bahnsystem und der Rhythmus in dem die Bahnen hier fahren ist Wahnsinn.

 

 

Leya in New York City, USA

Leya am Fähranleger zur Liberty Island

Am 02.08.2017 habe ich mein Auslandsjahr in den USA begonnen. Mit dem Flieger ging es erst nach Frankfurt und dann, bevor ich zur meiner Gastfamilie gereist bin, nach New York! 5 Tage Sightseeing und Kulturschock.

Ich habe fast alles von New York gesehen, was ich sehen wollte! Z.B. die Statue of Liberty, den Time Square, das 9/11 Memorial, das National American History Museum (Drehort von Nachts im Museum) Ellis Island, den Stadtteil Brooklyn, das Rockefeller Center und noch Vieles mehr. 

Auf dem einen Bild kann man mich vor der Statue of Liberty sehen und auf dem anderen stehe ich an dem Hafen, wo die Fähren zur Liberty Island abfahren und ankommen. Am Sonntag ging es dann weiter nach Arkansas zu meiner Gastfamilie und hier bleibe ich jetzt erst einmal für 10 Monate.

Greetings from Arkansas Leya

Marina goes America - St. Louis, USA

Hier steht Marina in St. Louis vor dem Gateway Arch

Ende April hatte ich das Glück, dass mich mein Beruf in die USA geführt hat. Beruflich zu reisen bedeutet für mich direkten Kontakt zu den Menschen vor Ort und Orte kennen zu lernen, zu denen ich privat nicht reisen würde, so auch auf dieser Reise.

Am 23. April 2017 hob der Flieger mit mir und zwei Kollegen in Hannover ab und brachte uns von Hannover über Amsterdam und Minneapolis nach St. Louis, Missouri. Völlig übermüdet nach 12 Stunden Reisezeit kamen wir um 1 Uhr nachts deutscher Zeit an und mussten noch 2 Stunden mit dem Mietwagen zu unserem finalen Ziel Mt. Vernon, Illinois, fahren.

Mt. Vernon ist eine kleine Stadt mit ca. 16.000 Einwohnern mitten im Nirgendwo. In diesem Nirgendwo steht das größte Reifenwerk der Continental AG, mein Arbeitgeber. Neben der Arbeit war unser Highlight ein Besuch im Walmart und das obligatorische Burger Essen mit den amerikanischen Kollegen.

In politisch spannenden Zeiten wie den jetzigen mussten wir immer wieder die Unterschiede zwischen Amerika und Deutschland bestaunen. So war es im zutiefst republikanischen Illinois (zumindest außerhalb Chicagos) völlig normal alles mit „I vote Trump“-Aufkleber zu versehen, auch außerhalb der Wahl. Uns stellten sich unweigerlich viele Fragen wie z. B. „Wie können Mitarbeiter einer deutschen Firma gegen die Globalisierung sein?“, „Warum wollen Kollegen, die weltweit unterwegs sind (auch in Mexiko) und davon profitieren, die Grenzen zu machen?“. Am Ende musste meine deutsche Kollegin erstaunt feststellen: „Trump-Wähler können auch nette Menschen sein, die einfach nur enttäuscht sind vom Establishment in Washington.“

Nach zwei Tagen in Mt. Vernon fuhren wir zurück nach St. Louis und hatten Zeit für etwas Sightseeing. Der Gateway Arch ist ein imposantes Bauwerk mit 192 m direkt am Mississippi, wo vor dem Bürgerkrieg noch meilenweit Flussdampfer für den Handel angelegt haben. Er ist der größte Bogen weltweit und ist einer Kettenlinie nachempfunden.

Ein weiteres Highlight in St. Louis war ein Baseballspiel, welches wir zufällig sahen. Baseballspiele in den USA sind ein richtiges Ereignis und die ganze Familie geht hin. Alles rund um das Stadion war in den Farben der heimischen „Cardinals“ dekoriert.

Am nächsten Morgen fuhren wir weiter nach Charlotte, North Carolina, wo wir zunächst unseren Konten im Outlet leerten und unsere Koffer füllten. Den Abend in Charlotte verbrachten wir in der Stadt und genossen das gute Wetter auf einer Rooftop Bar.

Nach weiteren Stopps zu Arbeitszwecken konnten wir auf dem Rückflug noch einen 12-stündigen Zwischenstopp in New York City einlegen. Wir haben uns die Füße wund gelaufen vom Rockefeller Center über den Broadway zum Time Square. Dann zum Empire State Building und über die 5th Avenue an der New York Public Library zur Grand Central Station. Von dort ging es mit der Subway zur Brooklyn Bridge, die wir überquerten. Von der anderen Seiten genossen wir den Ausblick über den East River nach Downtown Manhatten. Zum Abschluss setzten wir mit der East River Ferry über den Fluss und gingen über die Wall Street zur New York Stock Exchange und zum 9/11 Memorial. Der Anblick der beiden Löcher im Boden wo einst die Twin Towers standen ließ mir wirklich den Atem stocken.

Abschließed kann ich sagen, das die USA ein wahnsinnig vielfältiges Land sind und die Unterschiede spürbar sind, wenn man mehrere Staaten besucht hat und mit den Menschen spricht. Ich kann nur jedem empfehlen auch mal abseits der touristischen Ziele in den USA zu reisen und ein Gefühl für das ganze Land zu kriegen anstatt nur von der Glitzerwelt in New York, LA oder Las Vegas.

Benny in Mexico Stadt, Mexico

Mit dem Tod auf Tuchfüllung

Kunterbunt und weit entfernt - In diesem Sinne, liebe Grüße aus dem beeindruckenden Mexiko, besser gesagt, aus dem UNESCO Weltkulturerbe – Xochimilco (sotʃiˈmilko)

Mein erster richtiger Urlaub war gleich ganz weit entfernt und ich war von Tag zu Tag immer mehr beeindruckt. Ein Highlight der Reise war das Weltkulturerbe Xochimilco in Mexico Stadt. Hier habe ich eine Reise auf einem der kunterbunten Floße gemacht. Nicht nur die Floße, die in einer riesigen Anzahl zur Verfügung stehen, sind voller Leben, nein, der ganze Fluss, auf dem die kleine Reise ging, ist ebenso voller Leben. Eine scheinbar eigene Kultur hat sich über die Jahre auf dem Fluss entwickelt, sodass bei der Floßfahrt, das volle Touristenprogramm nicht ausblieb. Neben den zahlreichen anderen Floßen, auf denen Touristen und auch sehr viele Einheimische eine Fahrt genießen, tummeln sich fahrende/schwimmende Händler ebenso auf dem Fluss und bieten Waren sowie Dienstleistungen an. Bei den Waren geht es um Getränke, Essen, Blumen und sogar Plüschtiere. Als Dienstleistungen gibt es duzende Mariachi-Bands oder auch Xylophonspieler, die mit mexikanischen Klängen die Floßfahrt zu einem besonderen Erlebnis machen.

Was in Mexiko außerdem sehr außergewöhnlich ist, zumindest im Vergleich zu deutschen Verhältnissen, ist der Umgang mit dem Tod. Denn in Mexiko werden Tote gefeiert und geehrt, das führt sogar soweit, dass man dem Tod, quasi die Hand reichen kann.

Neben dem bunten Treiben auf dem Fluss und den Floßen, gibt es in Mexiko zahlreiche Märkte, auf denen immer etwas los ist. Der „Mercado Artesana Mexicano“ ist ein Insider-Tipp und wurde von Freunden empfohlen. Hier gibt es viel zu sehen und zu staunen.

Freya in Mexico

Freya am Strand von Playa Mujeres

Ich hatte einen tollen Erlebnisurlaub in Mexiko.

Mein Foto wurde am Strand Playa Mujeres etwas 15 km von Cancun entfernt aufgenommen. Ein traumhafter Strand, weißer Sand, hellblaues Meer, kaum Menschen...

Ich habe mich mit dem "live-saver" bzw. "guardia vidas", soweit es mir meine Sprachkenntnisse ermöglicht haben, ausgetauscht.

Die Rettungsboje war echt cool, wie bei Baywatch :-)

Marie in Puerto Escondido, Mexico

Marie in Mexico

Die letzten drei Monate habe ich in Puerto Escondido, einem kleinen Ort im Süden von Mexiko verbracht. Er ist bekannt für seine riesigen Wellen am Strand Zicatela, die viele erfolgreiche und gute Surfer anziehen, aber auch für kleinere Wellen am Strand Carrizalillo oder in La Punta, die sich perfekt eignen, um Anfängern, wie mir, das Surfen beizubringen.

Ehrlich gesagt, sah es vom Strand immer viel einfacher aus, Wellen zu nehmen, aufzustehen und ein wenig zu lenken, aber als es für mich dann selbst auf das Board ging, war es doch viel schwerer als gedacht. Das Aufstehen und Paddeln war zwar recht leicht, wenn auch teilweise verdammt anstrengend, aber die Herausforderung war dann das Stehenbleiben und Lenken.

Was keiner so wirklich bedacht hatte, war, das man, nachdem man die Welle mehr oder weniger gut gesurft ist, dann ja auch wieder zurück ins Meer paddeln musste, während einem die ganze Zeit neue Wellen entgegen kamen. Nach meiner ersten Surfstunde hatte ich das ganze Wochenende danach Muskelkater in meinem Nacken und meinen Armen...

Die Surflehrer haben immer hinten weiter im Wasser auf uns gewartet, um uns, wenn wir bei ihnen angekommen waren, in eine perfekte Welle wortwörtlich hineinzuschubsen und uns danach zuzurufen, wann wir aufstehen müssen. Normalerweise bekommt man diesen Schubs natürlich von der Welle selber, aber für den Anfang war es sehr hilfreich, dass man nicht so von der Welle überrascht wurde, sondern mit Vorwarnung reingeschickt wurde, damit man sich voll und ganz auf das Aufstehen konzentrieren konnte.

Von Woche zu Woche wurde ich sicherer und konnte auch die Wellen besser einschätzen. Das Meer, die Wellen und damit auch das Surfen sind nämlich gar nicht so ungefährlich, wie man zuerst denkt. Im Wasser war immer viel los und so musste man jedes Mal beim Abtauchen zuerst seinen Kopf mit seinen Armen schützen, um nicht sein eigenes oder das Board anderer Surfer abzubekommen. Und wenn man den Wellen nicht entgegenpaddelt sondern einfach stehen geblieben ist, dann wurde man komplett von der Welle mitgenommen und hat sich überschlagen. Außerdem hängen die Wellen natürlich immer auch von der Natur ab. Oft haben wir erlebt, dass es bei Erdbeben entweder gar keine Wellen oder Wellen von allen Seiten gab, teilweise auch welche, die aus Richtung Strand kamen.

Auch wenn ich im Endeffekt wirklich viel über das Surfen gelernt habe und zuletzt sogar ohne Surflehrer die Wellen nehmen konnte, kann man mein Surfen kaum mit dem Surfen der Profis vergleichen, aber 15 Stunden Unterricht sind eben auch nicht mit teilweise lebenslanger Erfahrung zu vergleichen. Spaß hat es trotzdem unendlich viel gemacht!!!

Für mich waren diese drei Monate die beste Zeit meines Lebens, nicht nur weil ich das Surfen als eine neue Sportart ausprobieren konnte, sondern auch weil ich Spanisch lernen und das Leben der Menschen in Mexiko kennenlernen durfte.

Jannes in Yucatan, Mexico

Jannes auf dem Rutschenturm

Auch ich war wie meine Schwester in Mexiko-Yucatan.

Ich war auch am Strand Playa Mujeres, der Guardia Vidas hat mir auch geholfen, als ich mir einen Glassplitter in den Fuss getreten hatte. Er hat den Splitter entfernt, die Wunde desinfiziert und mich verbunden! Meine Mama und mein Papa waren ganz froh, dass ich so gut versorgt wurde.

Aber viel besser als den Strand fand ich den Rutschenturm. Dort waren auch zwei Guardia Vidas auf ihrem Posten. Nach meinen vielen Rutschpartien, kannte ich ich bald alle Guardia Vidas. :-)

Alexandra auf Kuba

Alexandra vor einem inseltypischen PKW

Uns führte es dieses Jahr auf die weit entfernte Insel Kuba. Ein facettenreiches Land mit atemberaubender, oft unberührter, Natur und einer interessanten Vergangenheit erwartete uns.

Auf dem Land und in den Städten Kubas ist das Leben der Menschen sehr unterschiedlich. Der Wohnraum ist rar und die Löhne der Arbeiter sind sehr gering.  Der Staat unterstützt zwar etwas die Strom- und Gasversorgung, doch dieses reicht oft nur zum Überleben. Für Grundnahrungsmittel wie Reis, Bohnenmus und Salz vergibt der Staat Lebensmittelmarken an die Familien, ärztliche Versorgung und Bildung sind für die Kubaner jedoch kostenlos.

Wir haben viele Kinder gesehen in ihren Schuluniformen, die in einem kleinen Klassenraum sitzen und lernen. Der Schulweg wird von ihnen zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt, die aus überfüllten Bussen oder LKW, mit zum Transport von Menschen umgebauter Ladefläche, bestehen.

Betteln ist den Kindern auf Kuba verboten, da der Staat der Meinung ist, dass keines von ihnen Hunger leiden muss. In Havanna haben wir abends in kleinen Nebengassen Kinder auf der Straße spielen sehen, mit Steinen, statt mit Spielzeug, aber dieses ist für die Kinder dort Normalität.

Zwischen Oldtimern, neuen Autos und Bussen, Pferdekutschen, Smartphones, den großen Touristenhotels und den winzigen, spärlich eingerichteten Stadtwohnungen regt Kuba zum Grübeln über den Wandel des Landes und den Fortschritt unserer Welt an.

Das Bild zeigt mich mit einem für Kuba typischen Oldtimer, die man überall auf den Straßen, als Taxis oder Privatwagen, sieht.