Worldwide-Berichte aus Südamerika

Alisa in Chile

Sommerferien sind nicht immer Sommerferien, oder doch? Abflug im Dezember und hinein in die Sommerferien 2017/2018? Wie kann denn das funktionieren? Ganz einfach, ich fliege nach Chile!

Ab in den Süden und der Sommer wird im Dezember wahr. Gesagt, getan und das Ergebnis sind diese beeindruckenden Bilder. Angefangen mit dem Sandboarden in der trockensten Wüste der Welt, der Atacama Wüste, bis hin zu dem aktiven Vulkan Villarrica, der sich 700 km südlich von Santiago de Chile befindet.

Auf Eurem weiteren Weg möchte ich Euch als weises Mitglied der DLRG-Jugend folgenden Rat mitgeben: Unterschätze niemals die Natur, wie die Trockenheit der Atacama Wüste, die heiße Lava von den Vulkanen oder auch die Stärke des Wassers!

Lucas auf Rundreise in Peru

Auf meinen Reisen quer über den Globus fehlte mir noch Peru, bis jetzt.

Es ist immer wieder verblüffend zu sehen, wie man direkt nach Verlassen des Flughafens im Strom des Alltags ankommt. Hektisches Treiben und laute Zurufe dringen zu mir vor, wobei ich eher die Gestik deuten, als die Worte verstehen kann. Spanisch ist wohl doch nicht meiner Stärke. Trotz der großen sprachlichen Barriere habe ich mich tapfer durch das Land geschlagen. Im Dschungel habe ich in den ersten Tagen mein Paradies entdeckt: Direkt am Amazonas liegend habe ich in einer traumhaften Anlage gelebt.

Zum Vorteil kam mir, dass die Peruaner sich zur WM qualifiziert haben und die Euphorie beim Fußball seines gleichen sucht. Durch minimale Spanischkenntnisse konnte ich einen guten Draht zu den Angestellten des Hotels aufbauen und bekam so andere Einblicke in die Flora und Fauna des Amazonas. Tiere wie Krokodile, Papageien, Vogelspinnen, usw. sind mir in der freien Wildbahn begegnet und wurden mir gezeigt und erklärt.

Auf meiner weiteren Reise erforschte ich Orte wie die Stadt Cusco. Hier erlebte ich einige tolle Tage, bevor ich zur heiligen Stadt der Inka, Machu Picchu, aufbrach. Die Stadt Puno, am Titicacasee, erlebte ich zum Ende meiner Reise. Von hieraus unternahm ich Ausflüge zu schwimmenden Inseln auf dem See und besuchte einen kleinen Farmer, bei dem ich auf Lamas, Alpakas und Meerschweinchen traf.

In Lima habe ich die letzten Tage vor meinem Rückflug verbracht. Hier verweilte ich oft in Cafés und habe die Menschen bei ihrem geschäftigen Treiben beobachtet. Bei langen Spaziergängen durch die Stadt, traf ich auf viele Märkte, die mich mit ihrer farbfrohen Art in den Bann gezogen haben.

Im Nahverkehr vielen immer wieder fliegende Händler auf. Oftmals waren dies Menschen aus Venezuela, die wegen der dortigen Lage flüchteten. Durch herzergreifende Geschichten, die Sie erlebten, versuchen Sie Kleinigkeiten, wie Bonbons, Schokoriegel o.ä. zu verkaufen.

Mein Resümee nach knapp 2 1/2 Wochen ist durchaus positiv! Ein schönes Land, mit freundlichen und hilfsbereiten Menschen.